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Johannisberger Hölle

Johannisberger Hölle

Mit der „Hölle“ hat diese Lagenbezeichnung, die überall in Weingegenden zu finden ist, nichts zu tun. Der Begriff „Hölle“ leitet sich von „Halde“ ab und bezeichnet einen steilen Hang. Die Johannisberger Hölle wird um 1180 als „helda in monte sancti Johannis“ erstmals erwähnt. Gemeint ist der steile und steinige Berg, der von Schloss Johannisberg bis zu 30 Prozent nach Südwesten ausgerichtet in das Tal herab führt und über eine große geologische Vielfalt verfügt. Dabei herrschen Lehm- und Lössböden vor, aber auch Mischböden mit Kies und Steinen. Die Lage bietet auch klimatisch einiges, denn früh am Abend zieht kalte Luft aus dem nahe gelegenen Wald durch das Tal der Elsterbach, über die Weinberge hinweg und konserviert auf diese Weise den frischen sowie lebendigen Charakter des späteren Weins, der sich durch feine Säure und Mineralität auszeichnet.

Weinlagen in Johannisberg

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