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Burg Rheinberg

Burg Rheinberg

Die Burg Rheinberg ist eine der ältesten Burgen im Wispertal. Sie wurde 1165 erbaut. 1170 diente sie als kurmainzischer Lehen-Sitz der Rheingrafen. Durch ihren Standort sicherte sie den Durchgang durch das Rheingauer Gebück, welches einen undurchdringbaren Wall aus Hainbuchen darstellte. Nachdem es im Jahre 1279 zu einem Streit zwischen Erzbischof Wernher von Eppstein und Siegfried von Rheinberg gekommen war, ließ der Erzbischof die Burg belagern und errichtete die Blideneck im Norden und die Kammerburg im Süden der Rheinberg. Von hier bombardierte er die Rheinberg mit Wurfgeschossen aus Steinkugeln und Brandsätzen und zerstörte sie. 1315 wurde die Burg wieder aufgebaut und anschließend im Jahre 1399 kurpfälzisches Lehen. Ein Burggraben schützte die Burganlage nach Norden hin; der gemauerte Brückenpfeiler ist heute noch zu sehen. Vorbei an einer Vorburg gelangte man in den Burghof und dann an einem Brunnen vorbei zur Burg. Rheinberg ist heute eine Ruine, die sich in Privatbesitz befindet. Der Weg dorthin ist beschwerlich, aber lohnenswert für Freunde romantischer Natur.

Burg Rheinberg

Burg Rheinberg

Standort: Im Wispertal gegenüber dem Lokal "Kammerburg", links abbiegen in das Werkerbachtal. Nach ca. 500m geht es links über eine unscheinbare Holzbrücke. Der Weg ist nicht ausgeschildert und mit Sträuchern zugewachsen. Stellen Sie Ihr Auto gleich in der Nähe der Kammerburg ab.

Burg Rheinberg

Burg Rheinberg

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Kommentare

  • am 01.04.2012 um 18:55 Uhr

    von Torsten Gschweng

    Mein Sohn und ich sind heute mal wieder zur Rheinberg aufgestiegen.
    Einfach traumhaft schön, diese verwunschene Gegend.
    Dass manche Zeitgenossen ihren Dreck selbst von solch wunderbaren Orten nicht wieder mitnehmen können, zeugt doch von einer Arroganz und Ignoranz die diese Menschen leben.
    Mein erstes Erlebnis mit dieser Burgruine hatte ich in den frühen 70er Jahren auf einem Klassenausflug. Ja, damals konnte ein engagierter Klassen- und Sportlehrer solch einen Wandertag durchführen. Wäre heute undenkbar. Vielen Dank an meinen damaligen Lehrer Norbert Berz, Rheingauschule Geisenheim
    Leider ist das "Burgbuch" von damals, sowie alle anderen nicht mehr auf der Ruine. Wo sie wohl sein mögen?

  • am 02.08.2011 um 14:07 Uhr

    von Jens K.

    Hallo, also wir waren gestern auch mal da, da wir Fans von Burgruinen sind. das mit dem Müll kann ich nur unterstreichen, allerdings haben wir keinen Müll gesehen, und unseren auch wieder mitgenommen. Die Burg ist echt ein kleinod und besonders versteckt, man erkennt, das dort sehr lange keiner mehr war. Aber mein Hauptanliegen ist, wenn Ihr die Burg besichtigen wollt, passt auf wo ihr hintretet, wenn ihr vom Weg abkommt, gibts keinen Weg mehr auf den richtigen! Wir haben einen grösseren Weg unterhalb der Burg gefunden, und sind dort herunter gekrackselt, allerdings ging es nach etwa 1km auch da nicht mehr weiter, sodass wir an den noch weiter unter uns liegenden Bach kamen, der in Richtung Süden im "Nirgendwo" versiegt, oder abgeleitet wird, und dahinter ist Bergsteiger Ausrüstung erforderlich. nach Norden führt der Bach, durch unwegsames Gebiet, bis wir endlich nach ca. 1,5Stunden in Ransel erst wieder herauskamen. Wir haben Entdeckergeist und schauen uns gern um, aber hier waren wir nach ca. 1,5stündigem Fussmarsch ziemlich erschöpft angekommen. Gottsei Dank wurden wir dann von einem wirklich netten Menschen von dort wieder zu unserem Auto gebracht. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank. Also Leute wer diese Burg besuchen will, haltet Euch an die Wege (wenn auch sehr schmal und manchmal etwas unwegsam) denn sonst endet Ihr im "Nirgendwo".
    Viel Spass
    Euer Jens K.

  • am 16.05.2010 um 12:06 Uhr

    von Bonny B.

    Es ist sehr schön dort es liegt wunderbar in der Natur und selbst die Kulisse passt. Aber es ist viel zu wenig was man anschauen kann.

  • am 29.11.2009 um 03:23 Uhr

    von Eckhard Erch Hildebrandt

    Herrn Nikodemus kann ich nur unterstützen! Liebe Burgfreunde haltet Euch daran!
    Mein verstorbener Onkel Seppl Dietrich und sein damaliger Nachbar auf der Ruine Kammerburg, Prof.Herbig, wollten damals für die Erhaltung der Ruine etwas mehr tun, leider verstarben beide zu früh! Leider verstarb auch dieses Jahr meine liebe Tante Agnes.Das Wispertal bräuchte neue Pioniere, die auf solche Dinge achten würden....
    Gebt bitte dort der Natur und Kultur eine Chance!!!
    Ganz lieben Gruß an alle Naturfreunde und Burgruinenfans des Wispertales und des Werkerbachtales.

  • am 14.07.2009 um 14:20 Uhr

    von Armin Nikodemus

    Seit diese romantische "Dornröschenburg" wieder bekannter geworden ist (z.B. durch solche Beschreibungen im Internet) kommen leider immer mehr Menschen dorthin, die dann ihren Müll dort zurücklassen. Ich bitte hier um einen verantwortlicheren Umgang mit dieser historischen Kostbarkeit in wunderschöner Natur!
    Wem diese Burg ans Herz gewachsen ist, wie uns, der nehme doch bitte zusätzlich zu seinem Müll den dieser ignoranten Zeitgenossen mit, damit es dort auch schön bleibt, wie es ist:

    Wahrlich ein wunderschöner Ort,
    wo nichts und niemand einen stört -
    den Müll tragt bitte wieder fort,
    dorthin, wohin er hingehört!

  • am 07.06.2009 um 18:31 Uhr

    von Florian Förster

    Die Ruine Rheinberg trägt auch den Beinahmen Blütenburg. An den ersten warmen Frühlingstagen erwacht die Burg zu neuem Leben und ein tolles Blütenmehr kommt zum vorschein.

  • am 20.12.2008 um 15:19 Uhr

    von Eckhard Erich Hildebrandt

    Dem Kommentar von Herrn Förster kann ich nur beistimmen und dick unterstreichen! Ich komme dort auch immer wieder gern zurück. In meiner Kinderzeit war ich häufiger dort zum Spielen, wir waren dann zu Besuch in den Ferien bei den Großeltern im Gasthof Kammerburg, Anton u. Margarete Dietrich. Später dann bei Tante Agnes und Onkel Seppel Dietrich. Eine herrliche Zeit, die ich nie missen will!!!

  • am 19.06.2008 um 15:04 Uhr

    von Frank Förster

    Die Rheinberg liegt schön versteckt mitten im Wald. Ein wunderbarer stiller Ort. Geheimtipp. Ein Platz, den nicht jeder findet.

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