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Mönchspfadweg bei Marienthal

Der Mönchspfadweg

Fünf Kilometer wandert es sich sehr gemütlich auf dem Mönchspfad, wobei man vom katholischen Gemeindezentrum in Marienthal startet und an den Tennisplätzen vorbei auf der Straße „Am Rosengärtchen“ bis in die Mühlfeldstraße läuft. Hier quer man die „Blumenstraße“ und die „Dippehäuser Straße“ bis zum Waldrand, dort geht es wenige Meter nach rechts und auch den ersten Abzweig eines Pfades nach links hinten an einer Bildsäule überwandert man. Nur 50 Meter weiter gibt es wieder einen Waldweg nach links, dem man abwärts folgt. An der nächsten Wegeschere verläßt man diesen Waldweg und knickt scharf nach rechts hinten ab. Bei der Markierung „Blauer Schmetterling“ erreicht man höhengleich ein Haus oberhalb der Ostermühle im EIsterbachtal. Von hier aus geht es wenige Meter talwärts bis zum nächsten Hof und jetzt halbrechts aufwärts. Man wandert im Aufstieg einen Rechtsbogen und trifft schließlich auf einen befestigten Querweg, den man auf einen jenseits gelegenen, unbefestigten Gemarkungsweg überquert. Der führt auf den Holzweg, wenn man rechts im Weinberg eine Bildsäule erreicht hat. Der Weg hat seinen Namen bekommen, weil er in früheren Jahrhunderten zum Holztransport diente. Die Holzstraße ist heute die Grenze zwischen den beiden Weinbergslagen Mönchspfad und Kilzberg. Auch der Mönchspfad ist ein historischer Weg, der die Klöster Johannisberg und Eibingen über die Geisenheimer Gemarkung verband und urkundlich bereits 1356 als Pfad, den die Mönche nutzen, erwähnt wird. Die Weine, die hier heute wachsen, profitieren von der geologischen Vielfalt der Böden. Der „Holzweg“ führt talwärts bis zu einer Schutzhütte in einer lang gezogenen Kurve. Kurz unterhalb der Hütte biegt man in den zweiten, jetzt asphaltierten Querweg ein, der nach rechts in die kleine Talmulde der Eckergrube führt. An einem alten Ruhestein kann man nach rechts abbiegend dem asphaltierten Wirtschaftsweg wieder aufwärts folgen. Oben auf dem Berg mündet dieser in einen unbefestigten Gemarkungsweg, der am Mühlberg vorbei und durch das Naturschutzgebiet „Heide“ zu den Tennisplätzen und dem Ausgangspunkt zurückführt.

Man kann die Wanderung auch noch rund eine halbe Stunde weiter ausdehnen: dann wählt man am Ruhestein den Weg geradeaus weiter und bleibt in dieser Richtung über mehrere Wege hinweg bis zum neuen Geisenheimer Friedhof. Hier geht es dann rechts steil hinauf bis zu einem großen Erdbeerfeld und dann erneut wieder nach rechts. Nach rund 100 Metern führt ein Weg links hinauf zu einem Aussiedlerhof mit Gutsausschank. Dort trifft man auf die Straße nach Marienthal, die rechts zum Ausgangspunkt zurückführt.

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