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Laukenmühle

Die Mühlen im Wispertal

Forelle blau und Rheingauer Riesling, das ist es, was man heute mit der Laukenmühle an der Wisper in Verbindung bringt, denn schon 1904 begann Müller Nikolaus Schifferstein an seiner Mühle in von der Wisper gespeisten Teichen Forellen zu züchten. Die Familie Schifferstein hatte seit 1604 die Mühle traditionell als Müller betrieben, doch die immer wieder kommenden Hochwasser an der Wisper sorgten für große Schäden am Mühlenwehr und auf Dauer für keinen lukrativen Betrieb. Und da die Mühle schon immer als gastliche Stätte mit der Lauksburg verbunden war, wurden die eigentlichen Mühlengebäude verkauft und noch heute ist es die Familie Schifferstein, die hier die Gäste in einem Speiserestaurant und Café bewirtet. Das hat eine gute Tradition: schon die Mainzer Kurfürsten logierten einst in der „Lauksburg“, zu der die Mühle gehörte und im 30jährigen Krieg flüchteten die Lorcher vor den schwedischen Truppen in den Wispergrund, wo Müller Peter Schifferstein sie mit Lebensmitteln versorgte.

Die Mühlen im Wispertal

Kommentare

  • am 20.10.2011 um 11:26 Uhr

    von Giesela Kummern

    In der Laukenmühle wird Tradition noch GROSS geschrieben. Seit mehr als 2 Jahrzehnten bin ich nun Stammgast in der Laukenmühle und kenne noch Herbert und Ursel Schifferstein als Restaurantführer und jetzt eben auch Klaus und Regine Schifferstein. Immer wieder ist es mir eine (Gaumen)freude, im romantischen Wispertal einen Zwischenstop in der Laukenmühle einzulegen, um mich mit Speis und Trank zu stärken. Die Mahlzeiten - inbesondere die herzhaften selbstgemachten Wurstsorten - sind fantastisch und man fühlt sich immer willkommen.

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