Das Rheingauer Gebück

Mit einer 38 Kilometer langen grünen Grenze, dem "Rheingauer Gebück", schützten sich die Rheingauer 500 Jahre lang gegen Feinde. Im 12. wurde diese Grenze aus einer dicht verwachsenen Hainbuchenhecke errichtet. Bis zum 18. Jahrhundert diente das Gebück, das von Walluf bis Lorchhausen verlief, als Schutz der Region gegen Feinde. Den Namen erhielt die Grenze durch ihre Machart, denn die Zweige der Buchen wurden "gebückt" und miteinander verflochten. Zur Sicherung der durch die Hecke verlaufenden Straßen in Nachbarorte wurden mächtige, bewachte Bollwerke als Tore errichtet. Im Wispertal fand man mehrere Burgen, die dem Schutz dieser Grenze dienten. Heute kann man immer noch einige Reste dieses ökologischen Schutzwalles sehen, neue Gebückstücke wurden vor einigen Jahren sogar wieder verflochten. Noch heute kann man eines der Schutztore besichtigen, die Mapper Schanze im Wald bei Oestrich-Winkel.




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am 17.09.2008 um 15:11:18 Uhr
am 12.11.2008 um 09:05:30 Uhr
am 28.11.2009 um 09:56:15 Uhr
am 02.03.2010 um 08:53:15 Uhr
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