Kulturelles aus der Region

  • Gipfeltour mit Inselfeeling

    Hinweis wegen Hochwasser

    Teile des Rheingaus sind gerade dabei, "abzusaufen" - der Weinprobierstand am Rhein gehört dazu; und mit ihm das gesamte Rheinufer zwischen Winkel und Rüdesheim. Die B 42 ist zwischen Oestrich-Winkel und Geisenheim gesperrt, eine Umleitung von Wiesbaden her (dauert erfahrungsgemäß länger!) durch die Weinberge ist ausgeschildert.

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    Am Rothenbergkreuz in Geisenheim

    Wir müssen unsere geplante Route für die "Go and Glow-Glühweinwanderung" daher den veränderten Gegebenheiten anpassen.

    Die Tour startet nun am Parkplatz Uferstraße in Geisenheim (Nähe Rheinufer, auf Höhe vom markanten "Roten Haus", ein Foto hängt an). Das ist der Parkplatz, den Ihr auch für den Weinprobierstand angefahren hättet. Vom Bahnhof dorthin braucht man durch die Stadt in Richtung Rhein 12 Minuten. Wir treffen uns wie geplant um 17 Uhr und wandern nach kurzer Begrüßung um 17.05 Uhr los - wer dann nicht da ist, wird uns nicht mehr finden. Wir wandern in einem Bogen über Johannisberg und den Kläuserweg zum Rothenberg. Von dort geht es zur kurzen Glühweinrast am Weingut Dillmann in den Weinbergen, anschließend zum Bahnhof (19.35, rechtzeitig für die Züge in Richtung Wiesbaden und Koblenz) und zum Ausgangspunkt, wo wir um 19.45 Uhr sind. Wer will, darf eine Taschen- oder Stirnlampe mitbringen, zusätzlich gibt es Fackeln und Lampions am Start.

    Neuer Treffpunkt am Roten Haus in Geisenheim
    Neuer Treffpunkt am Roten Haus in Geisenheim

    Krimi ist Kult. Wandern auch. Beides vereinen Krimi-Autorin Leila Emami sowie Kultur- und Weinbotschafter Wolfgang Blum in ihrer Reihe "Mords Mittelrheintal".

    Diese Infos sind nicht mehr gültig

    Sie startet um 14.05 Uhr am Bahnhof, das offizielle Ende ist für 17.35 Uhr am Weinprobierstand geplant. Unterwegs liest Emami die eigens für diese Tour verfasste Krimikomödie "Geisenheimer Ganovinnen" vor, Blum erzählt dazu wahre Geschichten - unter anderem eine vom Weinpanscher Valentin K.

    Er ist mit 152,7 Metern Höhe über Normalnull nicht gerade ein Gigant. Doch wer einen Blick zu seinem Gipfelkreuz erhascht, weiß sofort, warum die Geisenheimer ihren Hausberg lieben: Der Rothenberg gibt der Stadt ein besonderes Gepräge. Neben dem Gipfelkreuz markiert eine stilisierte Traube aus Stahl die schönste Weinsicht des Rheingaus. Am Ende der Tour geht es auf die Schönbornsche Au, die seit November 2015 wieder das ist, was sie Jahrtausende zuvor bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts schon war: eine der vielen Inseln im Rhein.

    Die Rundtour (6,7 km) vom Bahnhof hinauf zum Rothenberg, hinab zur Schönbornschen Au sowie am Rhein entlang zum Weinprobierstand Geisenheim dauert inklusive vier Lesestopps und kurzen Pausen dreieinhalb Stunden. Verpflegung und Getränke muss jeder mitbringen.

    Der Weinprobierstand in Geisenheim
    Der Weinprobierstand in Geisenheim

    Die Teilnahme kostet 12 Euro p.P. (inkl. zwei Gläser Wein 0,1-l), Kinder (bis 16) wandern gratis mit.
    Anmeldung ist nicht nötig.
    Die Tour findet bei jedem Wetter statt.
    Infos unter 06722 / 750508

  • Aufregende Koch-Shows, Gewürz-Workshops, Gourmettrends und Raritätengalas

    22. Rheingau Gourmet & Wein Festival bietet vom 22. Februar bis 11. März 2018 neue Trends, Winzer und Kochstars aus der ganzen Welt

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    Rheingau. (sf) Aufregende Koch-Shows, tolle Gewürz-Workshops, die neusten Gourmettrends, Weine der besten Winzer weltweit und Raritätengalas bietet das Rheingau Gourmet & Wein Festival vom 22. Februar bis 11. März 2018. Mit neuen Trends und Kochstars wollen der Hausherr im Hattenheimer Kronenschlösschen, Hans Burkhard Ullrich, und erstmals auch seine Tochter Johanna Bächstädt, die seit dem 1. November mit in den väterlichen Gastronomiebetrieb eingestiegen ist, wieder tausende Gäste aus aller Welt überraschen. So fliegt zum ersten Mal für das Festival mit Anuraag Ramkalawon der Küchenchef des Essque Zalu Zanzibar aus Tanzania ein, um zusammen mit Simon Stirnal, dem überaus sympathischen Chefkoch im Kronenschlösschen, den Gästen am 24. Februar ein anspruchsvolles vier Gänge Fisch-Menü "Zanzibar-Style" zu zaubern. Im Gepäck hat der Starkoch natürlich auch die Gewürze Sansibars, die für ein exotisches Geschmackserlebnis der Extraklasse sorgen werden.

    Das Rheingau Gourmet & Wein Festival, das seit 1996 tausende Gourmetfreunde aus der ganzen Welt und die besten Köche aus aller Herren Länder nach Hattenheim lockt, ist das wichtigste Gourmetfestival weltweit. Von Ende Februar bis Mitte März finden im Kronenschlösschen und in Weingütern und Restaurants der Nachbarschaft Dinner, Koch-Shows, Workshops, Luncheons, Tastings, Raritätengalas und Parties mit preisgekrönten Köchen und Weinmachern aus Europa, Asien, Afrika, Amerika und Südamerika statt. Über zwei Wochen lang präsentieren hier alljährlich weltbekannte Spitzenköche ihre raffinierten kulinarischen Köstlichkeiten. Die Spitzenwinzer sorgen bei jeder Veranstaltung persönlich für die ideale Weinbegleitung. Jährlich zieht das Festival über 7000 Feinschmecker aus aller Welt an, die meisten Gäste kämen aus dem Rhein-Main-Gebiet und rund 10 Prozent der Gäste seien Rheingauer. Weitere zehn Prozent kommen aus der ganzen Welt speziell für die Veranstaltungen oft tausende Kilometer weit angereist, erklärte Hans Burkhard Ullrich. Vor allem die ganz großen Raritätenveranstaltungen, die bis zu 1750 Euro kosten, seien immer in aller Kürze ausgebucht und würden von Weinliebhabern aus Russland, Amerika oder Asien gebucht.
    Im Rahmen eines erstklassigen Pressediners aus der Küche von Simon Stirnal und seinem jungen, hochmotivierten Team gab es einen kulinarischen Vorgeschmack auf die 18 Tage Gourmetfestival im kommenden Frühjahr. H. B. Ullrich verriet im Rahmen des Dinners die Höhepunkt des Festivals. So lässt 2-Sterne-Koch Tristan Brandt bei seinem Dinner "Die berühmten WINE LADIES" am 3. März 2018 internationale Top-Winzerinnen mit ihren Spezialitäten glänzen. Andreas Döllerer aus Golling bei Salzburg steht an der Spitze der österreichischen Koch-Elite und nennt sein Galadinner am 26. Februar "Genusswelten". Tohru Nakamura, mit zwei Sternen ausgezeichnet und zum "Koch des Jahres" gekürt, stimmt sein Gourmetmenü auf die Weine von Avignonesi ein, die von der Inhaberin persönlich präsentiert werden. Der südafrikanische Star Reuben Riffel hat seine Restaurants "Reuben's" mittlerweile in Paarl, Robertson und Kapstadt. Beim Festival kocht er zu Rot- und Weißweinen aus Südafrika.

    Dreh- und Angelpunkt des Festivals ist das Hotel Kronenschlösschen in Hattenheim und Macher des Festivals ist sein Besitzer Hans Burkhard Ullrich. "Ich habe damals ganz einfach die Festivalmacher des berühmten Gourmet-Treffens in Kalifornien angerufen und die haben mir nicht nur mit Informationen und Tipps geholfen, sie kamen auch mit Köchen und Winzern persönlich zum ersten Festival 1996", erinnerte sich Ullrich an die Anfänge und auch an die Kritiker. Doch alle hätten sehr schnell gemerkt, welches Potential dieses Festival mit sich bringt. Für seine Idee, im Rheingau ein Gourmetfestival zu etablieren, habe er damals zwei Unterstützer und Freunde, Bernhard Breuer, der leider viel zu früh verstorben sei, und den Chef des Rheingau Musik Festivals, Michael Hermann, gewinnen können. Ullrichs Engagement ist es zu verdanken, dass das Rheingau Gourmet & Wein Festival heute das größte Gourmet-Event Europas und auch Weltweit unbestritten die Nr. 1 der kulinarischen Festivals ist und der Genussregion Rheingau in der Gourmetwelt zu einem ganz besonderen Ruf verholfen habe. "Egal ob in Singapur, Thailand, Amerika oder Südafrika, wenn der Name "Rheingau" fällt, schwärmen alle sofort vom Gourmetfestival", weiß Ullrich. Er verriet, dass es längst nicht mehr so sei, dass er die Starköche bitten müsse, beim Festival im Rheingau persönlich zu kochen, und die Winzer berühmter Weingüter, hier ihren Wein vorzustellen. "Viele fragen mittlerweile, ob sie kommen oder wiederkommen dürfen", erzählte Ullrich von der Veranstaltungsreihe, die Höhepunkt an Höhepunkt reiht.

    Los geht das Festival traditionell am 22. Februar mit der legendären Welcome Party im Kloster Eberbach. Bis zum 11. März folgen dann über 60 spektakuläre Veranstaltungen mit rund 40 Küchenchefs: Dinner, Koch-Shows, Raritätengalas, Luncheons, Workshops, Tastings und Parties machen das Kronenschlösschen dann wieder zum Mittelpunkt für Genießer. Außerdem sind 434 nationale und internationale Weingüter mit ihren Top-Weinen vertreten. Neue Wege geht das Festival seit einem Jahr mit der neuen Galadinner-Reihe "Young Chef Award": "S.Pellegrino steht mit seinem Namen seit Jahren für die Liste der 100 beziehungsweise 50 "Best Chefs In The World". Das Festival veranstaltet nun zum zweiten Mal zusammen mit S.Pellegrino ein Dinner mit den Gewinnern aus Deutschland und Österreich" am 3. März: die drei Finalisten 2017 werden hier zusammen mit dem Gewinner des Vorjahres das Menü kochen. Ebenfalls zum zweiten Mal gibt es das Galadinner "Die besten deutschen Sekte", mit dem die hohe Qualität der Winzersekte aus acht Weinbauregionen in den Vordergrund gestellt wird. L'Árt de Vivre schickt bei seinem Galadinner gleich drei Kochstars, Jörg Sackmann mit zwei Sternen aus Baiersbronn, Gerhard Wieser mit zwei Sternen aus Südtirol und Martin Fauster, ein Stern vom Königshof München in den Rheingau. Das Vegan Dinner mit Andreas Krolik, zwei Sterne, vermittelt nach der gelungenen Premiere im letzten Jahr auch diesmal Eindrücke in den unaufhaltsamen veganen Trend und Lifestyle. Vineet Bhatia, ein Stern und das weltweit bekannte Gesicht der "Indian Cuisine", ist auch ebenfalls wieder dabei. Es gibt ein Galadinner und zwei seiner Lieblingsgerichte bei Koch-Demonstrationen zum Nachkochen. Die besten Weingüter Israels stehen beim Gala-Dinner Israel am 28. Februar im Mittelpunkt. Dazu begleitet Gal Ben Moshe, in Israel geboren, mit seinen Kochkünsten die TOP-Weine seines Heimatlandes. Weltklasse-Köche wie Klaus Erfort, drei Sterne, und Christian Bau, drei Sterne, verwöhnen die Gäste mit ihrer raffinierten Küche und unnachahmlichen Kreationen. Und natürlich wird es auch wieder die sehr beliebten traditionellen Veranstaltungen wie Hummer-Lunch, Trüffelmenü, Caviar & Champagner und besondere Highlights wie das Riedel-Glas-Tasting geben. Im Programm bleibt außerdem die Veranstaltung "Käse, Port & Wein" mit acht regionalen Spezialitäten wie Spätburgunder-Trester-Käse, Zisterzienser-Käse und Blauschimmel-Lakritze, die der beliebte Rheingau-Affineur Reiner Wechs vorstellt.

    Neben den legendären Wein-Veranstaltungen des Festivals gibt es dieses Jahr zum ersten Mal eine Whisky Masterclass am 25. Februar, bei der sehr rare und wertvolle Whiskies aus Taiwan verkostet werden. Sehr gefragt seien wie jedes Jahr die Raritätendinner und zum großen Teil schon ausverkauft. Und auch die Karten für Verkostungen, wie zum Beispiel das Dinner "Die 18 besten deutschen Sekte", das Sternekoch Andreas Käppele mit raffinierten Gerichten begleitet, seien immer in wenigen Stunden ausverkauft. Das Festival endet am 11. März mit 450 Gästen bei der "Haus- und Küchenparty", bei der in allen Räumen des Hotels Kronenschlösschen mit zehn Starköchen aus dem In- und Ausland, Vertretern von 20 Weingütern und zwei Live-Bands gefeiert wird. Anmeldungen werden telefonisch unter 06723-640 entgegengenommen oder per E-Mail an info@kronenschloesschen.de. Mehr Informationen unter www.rheingau-gourmet-festival.de.

  • 12.01.: Alice Hoffmann: Die Zeichen der Zeit

    Das aktuelle Kabarett Programm der Saarländerin
    KULT KABARETTISTIN Alice Hoffman kommt in die Brentanoscheune!
    Die Welt schaut ins Saarland. Direkt in das Wohnzimmer einer patent-gewieften, begriffsstutzig-schlauen, naiv-klugen, provinziellen Dame von Format im besten Alter mit altbacken-antiquierter Kassengestellbrille und gewagtem Kittelschürzen-New-Look-Blusenkleid.

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    Doch von gemütlicher Kaffeekränzchen-Atmosphäre keine Spur. Ihre Gedanken laufen Amok, sie ventiliert, die Fragen aller Fragen: Wo stehen wir? Wohin bewegen wir uns? Wie stehen wir wo? Wie bewegen wir uns wohin? Gelingt das Miteinander der Kulturen? Passen Sahnetorte, Burka und Demokratie zusammen in das Deutsche Haus? Oder wird der Raum dringend gebraucht für unser ureigenes Kulturgut, Pizza, Maggi und Rassismus? Was wird aus dem Saarland, wenn Bayern die Grenzen zumacht?
    Die brillante Schauspielerin Alice Hoffmann, Kult als "Hilde" (Dudenhöffers "Familie Heinz Becker"), geliebt als "Vanessa Backes" und neue "Gerda" (& Walter), zu sehen in TV-Formaten wie "Schreinerei Fleischmann" (SWR), "Spätschicht" (SWR) oder "Tatort Saarbrücken", zeichnet subtil ihr Frauenportrait, heiter, vergnüglich, aber auch wohldosiert nachdenklich, kommt von Diäten über den Bauchtanz am Bügelbrett und dem modernen Terrorismus - oder etwa Tourismus - spielend leicht zur Burka für alle.
    Denn die Welt ist <auch> im Saarland...
    Karten für die Veranstaltung sind buchbar (21,00 EUR im VVK + Gebühr) bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen und im Internet auf der Seite: www.rheingauer-wein-buehne.de
    Termin: 12. 01. 2018
    Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
    VERANSTALTUNGSORT: BRENTANOSCHEUNE OESTRICH-WINKEL, Hauptstraße 134a
    Veranstalter: Rheingauer Wein Bühne

  • Der drittbeste Sommelier Deutschlands

    Der Chef-Sommelier Florian Richter im Hattenheimer Kronenschlösschen erringt seit vier Jahren beeindruckende Preise

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    Hattenheim. (sf) Stolz ist H.B. Ullrich, der Hausherr des Hattenheimer Kronenschlösschens, auf sein äußerst erfolgreiches Team: gerade wurde der Chefsommelier und Maître Florian Richter bei der Trophy der Sommelier-Union Deutschland auf internationalem Niveau Drittbester und fügte der Liste seiner Auszeichnungen seit 2013 eine weitere bedeutende hinzu.
    Die Gastfreundschaft im Hattenheimer Kronenschlösschen blickt auf eine lange Historie zurück: Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die direkt am Rhein gelegene Villa von einem Frankfurter Galeristen als Wohn- und Ausstellungshaus für seine Künstler errichtet. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurde es immer wieder als Hotel genutzt, doch nur notdürftig in Stand gehalten. Mit viel Phantasie erweckte Hans B. Ullrich nach dem Kauf im Jahr 1990 das einst baufällige und einsturzgefährdete Anwesen aus dem Dornröschenschlaf. Er erkannte schnell, welches Juwel das Haus ist und sanierte das Gebäude von Grund auf. "Maxime dabei war, die historische Substanz und damit die Geschichte des Anwesens zu erhalten, jedoch die Zimmer und Suiten für die Gäste mit modernstem Komfort auszustatten", so Ullrich. Die Renovierungsarbeiten dauerten zwei Jahre und heute gehört das "Kronenschlösschen" zu den schönsten deutschen Landhotels. Die Mischung aus liebevoll restaurierter historischer Bausubstanz und modernster Technik, aus der Nähe zu Frankfurt und der idyllischen Lage zwischen Weinbergen und Rhein macht das Kronenschlösschen zum "Landhotel par exellence". Die mehrfach ausgezeichnete Küche unter der motivierten Leitung des jungen Simon Stirnal sorgt für raffinierte Koch-Kreationen, die "Beste Weinkarte Deutschlands" für die passende Wein-Begleitung. Zuständig dafür ist seit 2013 Chefsommelier Florian Richter, der schon mehrfach bei großen Sommelier-Wettbewerben beeindruckende Preise gewonnen hat.
    Der aus Lehndorf in der Oberpfalz stammende Richter, Jahrgang 1987, absolvierte nach der Schulausbildung 2003 ganz klassisch eine Ausbildung zum Hotelkaufmann in Berchtesgaden, dann ging es zunächst in ein Kempinski-Hotel in die Schweiz und über den Hotelkonzern 2010/11 erstmals in den Rheingau. Im Schloß Reinhartshausen absolvierte er dann ein Weinbau-Praktikum und schrieb sich danach in Heidelberg an der Hotelfachschule für die einjährige Sommelier-Ausbildung ein. Schon direkt nach seiner Prüfung wurde er 2013 in einem Wettbewerb bester Nachwuchs-Sommelier Deutschlands. Zurück im Rheingau fand er mit der Anstellung im Kronenschlösschen seine Berufung. Mittlerweile ist er hier Chef-Sommelier, erwarb bei Wettbewerben des Deutschen Weininstitutes dreimal in Folge den 2. Platz beim Deutschen Sommelier-Wettbewerb und wurde Sieger beim VDP-Traubenadler-Sommelier-Wettbewerb für reife Weine.
    Auch an der Trophy "Der beste Sommelier Deutschlands", die die Sommelier-Union Deutschland alle 2 Jahre auf internationalem Niveau durchführt, konnte sich der Hattenheimer gegen zahlreiche Kollegen behaupten: Schon in der Vorausscheidung setzte sich Florian Richter durch und wurde zum Finale am 20. November nach Hamburg eingeladen. Die sechs Finalisten mussten eine schriftliche Prüfung und knifflige praktische Aufgaben, wie das korrekte Servieren eines Rotweins aus der Magnumflasche, bewältigen. "Im "Endspiel" wurde es auf der Bühne vor 150 Zuschauern und der Jury, die aus Master Sommeliers, Masters of Wine und einem Sommelier-Weltmeister bestand, für die verbliebenen drei letzten Kandidaten schwierig: "Wir mussten nicht nur Weine und Spirituosen erkennen, sondern auch sechs Teesorten anhand der Teeblätter, und deren Geruch zuordnen", erzählt Richter. Nicht nur Peer F. Holm, der Präsident der Sommelier-Union Deutschland, zeigte sich "schwer beeindruckt von der Leistung dieser jungen Sommeliers" und sagte: "Wir haben in Deutschland herausragende Talente". Sieger wurde Marc Almert von Hotel Baur au Lac in Zürich, der jetzt zur "Napa Valley Masterclass" nach Kalifornien reist. Und das Kronenschlösschen in Hattenheim freut sich mit seinem Chef-Sommelier Florian Richter über einen herausragenden dritten Platz und die geballte Wein-Kompetenz, denn auch die Weinkarte des Hattenheimer Gourmet-Restaurants wurde vom Gault-Millau ausgezeichnet als "Beste Weinkarte Deutschlands", mit mehr als 2.000 Positionen.

  • Warum Urlaub für uns so wichtig ist

    Viele Menschen lieben es, zu reisen. Sie sind begeistert davon, neue Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen, fremdartige Speisen auszuprobieren, am Strand zu faulenzen und ihre Freiheit zu genießen. Wenn manchmal die Zeit für eine größere Reise fehlt, kann ein Wochenendausflug eine gute Alternative sein.

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    Denn schon ein oder zwei Tage in einer neuen Umgebung, fern der alltäglichen Routine, können helfen, zu entspannen und neue Energie zu tanken. In der abwechslungsreichen Landschaft des Rheingaus gibt es viele wunderschöne Wanderwege www.rheingau.de/wanderwege, die gut für einen Kurzurlaub geeignet sind. Wandern ist eine ideale Gelegenheit, Neues zu sehen den Alltag hinter sich zu lassen und Kraft zu tanken.

    Entspannen und Stress abbauen

    Das Leben in der heutigen Zeit ist geprägt von Stress und Schnelligkeit. Die Anforderungen im Beruf und die Informationsflut nehmen immer weiter zu. Stress ist oft die Ursache für viele Krankheiten. Für die meisten ist der alltägliche Stress zur Gewohnheit geworden, und sie merken gar nicht mehr, dass sie gestresst sind oder eine Pause brauchen. Doch wer das Bedürfnis seines Körpers nach einem Urlaub nicht anerkennt, schadet seiner Gesundheit.

    Ein Urlaub ist wichtig, um zu entspannen und neue Energie zu tanken. Ein Wochenendtrip ist zwar erholsam, aber er wird keine lang anhaltende Wirkung haben. Um sich wirklich zu regenerieren und seine Batterien aufzuladen, sollte die Urlaubsreise mindestens die Dauer von ein bis zwei Wochen haben. Urlaub mit Weg.de https://www.weg.de/urlaub sind eine gute Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entfliehen, neue Landschaften kennen zu lernen und die Seele baumeln zu lassen. Die frische Luft in der Natur ist gesund für die Atemwege und die Haut und steigert die Vitalität. An neuen Orten fällt es leicht, abzuschalten und die schönen Dinge des Lebens zu genießen.

    Tolles Panorama mit Blick auf den Rhein
    Tolles Panorama mit Blick auf den Rhein

    Die Produktivität erhöhen und neue Problemlösungen finden

    Als Ergebnis von Entspannung und Regeneration sind nach einer Urlaubsreise viele Menschen produktiver. Oftmals sehen sie dann ein Problem mit anderen Augen und finden spontan die Antwort auf eine wichtige Frage. Durch die in den Ferien erreichte Entspannung, kann das eigene innere Wissen, welches oft von Geschäftigkeit und Ablenkungen getrübt wird, angezapft werden. Sich kurz nach der Rückkehr aus dem Urlaub auf Visionen oder Problemlösungen einzulassen, erweist sich manchmal als sehr hilfreich. In einigen Fällen kann die gesteigerte Produktivität dazu führen, sein berufliches Fortkommen selbst in die Hand zu nehmen und ein Onlinestudium https://www.onlinestudium.de zu beginnen. Eine Urlaubsreise kann vielfältige, positive Auswirkungen haben und zu mehr Glück, Ausgeglichenheit, Produktivität und beruflicher Veränderung verhelfen.

  • Das sind die Top Sehenswürdigkeiten in unserer Region

    Der Rheingau ist längst zu einem Zugpferd des inländischen Tourismus geworden. Angesichts der vielseitigen Sehenswürdigkeiten, die in unserer Region zu finden sind, ist dies keine allzu große Überraschung. Doch welche Ausflugsziele sind bei Touristen in diesen Tagen besonders beliebt?

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    Die Brömserburg in Rüdesheim am Rhein

    Die Brömserburg

    Die in der Nähe des Rheinufers gelegene Brömserburg zählt mit Sicherheit zu den besonderen Aushängeschildern der Region. Die alte Burgruine wurde in den vergangenen Jahrzehnten zum Wahrzeichen der Region. Einerseits ist es an diesem ehrwürdigen Ort möglich, in besonderer Weise in die Geschichte des Landes einzutauchen. Schließlich stammt das Bauwerk bereits aus dem 12. Jahrhundert und blickt damit auf eine lange Geschichte. Weiterhin sorgt die exponierte Stellung für einen wunderbaren Ausblick auf den darunter fließenden Rhein. Wer sich für einen Besuch auf der Burg entscheidet, kann den Blick damit durch die umliegenden Weinberge schweifen lassen.

    Dieser besonders enge Kontakt mit der Natur, den Touristen im Rheingau immer wieder suchen, lässt sich bei bestimmten Arten des Reisens besonders deutlich erfahren. Dazu zählt die Reise mit dem Wohnmobil, welche die Gelegenheit bietet, jeden Morgen inmitten der Weinberge zu erwachen. Auch vor Ort lässt sich ein Wohnmobil mieten, um dann direkt aufzubrechen und die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.

    Rheinsteig: Herrliche Ausblicke auf den Rhein
    Rheinsteig: Herrliche Ausblicke auf den Rhein

    Der Rheinsteig

    Auch für interessante Aktivitäten sind im Rheingau natürlich passende Möglichkeiten vorhanden. Besonders bei Wanderern steht der Rheinsteig www.rheinsteig.de/der-rheinsteig/home/ seit Jahren hoch im Kurs. Der Fernwanderweg führt immer wieder auf besondere Höhen, die einen imposanten Blick auf den bekanntesten Strom Deutschlands erlauben. Insgesamt führt der Weg auf eine maximale Höhe von mehr als 300 Metern, die einen wunderbaren Ausblick bietet.

    Entlang der Strecke bietet sich immer wieder die Gelegenheit, in engen Kontakt mit der Kulinarik der Region zu kommen. Dazu zählen auf der einen Seite die vielen Winzer www.rheingau.de/wein/wein-abc#wein-abc-begriff-193, die ihre neuen Weine entlang des Weges präsentieren. Weiterhin halten zahlreiche Gaststätten die Chance für einen Einblick in die regionale Küche bereit. Angesichts eines solch abwechslungsreichen Angebots verwundert es nicht, dass der Rheinsteig zu den bekanntesten und beliebtesten Wanderwegen in Deutschland zählt und durch seine alpinen Pfade nicht zu unterschätzen ist.

    Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett in Rüdesheim
    Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett in Rüdesheim

    Die Museen der Region

    Dass die Region auch kulturell viel zu bieten hat, ist längst bekannt. Vor Ort schlägt sich dies zum Beispiel in Form der verschiedenen Museen nieder, welche die Besucher während ihres Aufenthalts für sich entdecken können. Dazu zählt zum Beispiel das in ganz Deutschland bekannte Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett. Weiterhin sorgt das Mittelalterliche Foltermuseum www.foltermuseum.com/ für ein schauriges Interesse. Hier erhalten die Besucher einen breit ausgelegten Einblick in die Praktiken der mittelalterlichen Folter. Für diesen Zweck wurden zahlreiche Utensilien aus der Epoche zusammengetragen, welche jetzt in ihrer Gesamtheit betrachtet werden können. Es lohnt sich in jedem Fall, einen Blick in diese kulturellen Stätten der Region zu werfen.

    Fazit

    In der Summe sind die Sehenswürdigkeiten in der Region also von einer besonderen Vielfalt geprägt. Es lohnt sich definitiv, einen persönlichen Blick auf die verschiedenen Facetten zu werfen. Denn auch Einheimische erhalten einen Eindruck davon, was unsere Region für Touristen immer wieder zu einem so erstrebenswerten Ausflugsziel macht. Wohnmobile kann man übrigens mieten bei https://www.campanda.de/wohnmobil/rheingau. Neben der wunderbaren Natur und den zahlreichen Burgen und Ruinen, ist es die besonders ausgeprägte kulinarische Seite, die dazu einen wesentlichen Teil beiträgt.

    Wohnmobilstellplätze im Rheingau

    Parkplatz "Weinhohle" in Eltville
    Parkplatz in Oestrich-Winkel Kirchstraße 126, ca. 5 Stellplätze an der Feuerwehr
    Parkplatz am Imbiss "Wispergrill" am Rheinufer in Lorch
    Parkplatz im Gewerbepark Wispertal in Lorch

  • 2000 Euro für neuen Kühlwagen

    Besondere Anerkennung ging an die ehrenamtlich Tätigen der Caritas Tafel Rheingau für die wirklich Bedürftigen in der Region

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    Geisenheim. (sf) Zur Adventsfeier hatte die Caritas Tafel Rheingau am vergangenen Donnerstag die rund 100 ehrenamtlich tätigen Helfer eingeladen. "Der Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. bedankt sich auch in diesem Jahr wieder mit einer Adventsfeier bei den Ehrenamtlichen der Tafel Rheingau Caritas für das große Engagement über das ganze Jahr hinweg", erläuterte Verena Mikolajewski von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Caritasverbands Wiesbaden-Rheingau-Taunus den Hintergrund des besinnlichen Festes im Geisenheimer Pfarrzentrum. Der Caritasverband bedanke sich jedes Jahr mit einem Sommerfest und einer Adventsfeier bei den Ehrenamtlichen der Tafel Rheingau Caritas: "Ihre Arbeit ist in der Einrichtung unverzichtbar. Sie holen die Lebensmittel von den Märkten und Bäckereien ab, sortieren sie, geben sie an die Kunden aus, pflegen die Ausgabestellen und vieles mehr", erklärte Mikolajewski. Rund 300 Bedürftige, darunter etwa 100 Kinder und Jugendliche, würden so mit Lebensmitteln versorgt, die im Handel nicht mehr verkauft werden können, aber noch einwandfrei sind.

    Auch der Beigebordnete im Kreistag Karl Ottes dankte im Namen von Landrat Frank Kilian für das wertvolle, ehrenamtliche Engagement: "Diese Tätigkeit für die wirklich Bedürftigen unserer Region verdient ganz besondere Anerkennung, auch von der breiten Öffentlichkeit". Besonders imponierte Ottes, dass Einzelne schon seit Gründung dieser Einrichtung, also über 10 Jahre, diesen freiwilligen Dienst am Nächsten auf sich nehmen: "Das ist vorbildliche Haltung und verdient höchstes Lob und Respekt".

    Die Adventsfeier für die Helfer war auch der richtige Rahmen für eine besondere Spendenübergabe: die Katholische Pfarrgemeinde Heilig Kreuz überreichte eine Spende über 2.000 Euro für ein dringend benötigtes neues Kühlfahrzeug. Notwendig geworden sei die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeugs, weil das alte mittlerweile in die Jahre gekommen und sehr reparaturanfällig sei. "Für diese außerordentliche Anschaffung sind wir auf die Unterstützung von Spendern angewiesen und freuen uns sehr über den Beitrag der Katholischen Pfarrgemeinde Heilig Kreuz", dankten die "Caritas Tafler" für die großzügige Spende.

  • Ein neues Meisterstück der Weingüter Wegeler aus dem Geisenheimer Rothenberg

    Es war einmal vor über 30 Jahren

    Große Weine vom Rhein und von der Mosel - dafür stehen die Weingüter Wegeler seit Generationen. Auch große Sekte - wie zum Beispiel der legendäre "Geheimrat J" - kommen aus dem Traditionshaus. Jetzt ist die Zeit reif für einen neuen prickelnden Coup.

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    Mit einem reinrassigen Premium-Sekt aus der historischen Rheingauer Grand Cru Lage Geisenheimer Rothenberg knüpft das Team an eine alte Tradition an. Genau 30 Jahre ist es her, dass die Wegelers mit einem 1984er Lagensekt aus dem Bernkasteler Doctorberg aufhorchen ließen. Der Riesling Sekt 2013 Geisenheimer Rothenberg brut ist ein würdiger Nachfolger und eine Hommage an die Steillagen, in denen seit vielen hundert Jahren nachweislich besondere Weine wachsen.

    Gerade einmal 300 Flaschen des neuen Lagensektes aus dem Hause Wegeler sind derzeit im Markt. Jede einzelne steht für den Fingerabdruck, den nur dieser historisch wertvolle Weinberg zu hinterlassen vermag. Doch bis der Genuss vollendet ist, braucht es Geduld und viele Arbeitsschritte. Ist ihre Zeit gekommen, so werden aus dem Weinberg von Hand mit höchster Sorgfalt genau die Trauben ausgelesen, die optimal dafür geeignet sind, mindestens drei Jahre auf dem Hefebett der Vollendung entgegen zu schlummern. Die Quintessenz ist ein großer Sekt - unverwechselbar wie die Lage, in der er gewachsen ist.

    Ein Hauch Geschichte schwingt immer mit, wenn Dr. Tom Drieseberg, der mit seiner Frau Anja die Geschicke der Weingüter Wegeler lenkt, erzählt. Und so ist es auch, wenn er auf den Geisenheimer Rothenberg zu sprechen kommt. Endlich kann man jetzt auch mit einem reinrassigen Sekt auf die Wiederentdeckung der Lagenklassifikationskarte aus dem Jahr 1867 an-stoßen, die weit über die Weinbranche hinaus für Aufsehen sorgte. Damit war der Beweis erbracht: Der Geisenheimer Rothenberg galt schon vor weit über 100 Jahren als Premiumlage, ein Sahnestückchen, das heute zum größten Teil im Besitz der Weingüter Wegeler ist.

    Auch gut zu wissen: Es gibt noch einen weiteren Grund, die Gläser klingen zu lassen. Wie gerade bekannt wurde, verlieh der Falstaff Weinführer 2018 die Auszeichnung "Beste Kollektion des Jahres" an die Weingüter Wegeler. Und das über die beiden Anbaugebiete an Rhein und Mosel hinweg. Ein Novum in der jüngeren deutschen Weingeschichte und ein gelungener An-lass, dieses Lob mit einem einzigartigen Sekt zu feiern. Da kommt der neue Lagensekt aus dem Geisenheimer Rothenberg gerade recht. Wie gut, dass man in 2013 mit wachem Geist die Grundlage dafür geschaffen hat. Eine Vision hat Gestalt angenommen.

    Der Lagensekt "2013 Geisenheimer Rothenberg brut" ist für EUR 49,- in der 750ml Flasche zu beziehen im guten Fach- und Internet-Handel oder für akkreditierte Kunden direkt ab Weingut unter Tel. 06723 99 09 0.

    Fotos: Anja Will

  • Es geht wieder los: Go and Glow

    Glühwein-Wanderungen mit den Kultur- und Weinbotschaftern

    Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Winter bieten die Rheingauer Kultur- und Weinbotschafter ab Januar 2018 wieder Glühweinwanderungen durch den winterlichen Rheingau an. Gerade in den Wintermonaten hat die uralte Kulturlandschaft ihren ganz besonderen Reiz.

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    Immer sonntags vom 7. Januar bis zum 25. Februar 2018 trifft man sich zu stimmungsvollen Ausflügen durch Feld, Wald und Weinberge. Und wenn es langsam dunkel wird, dann kommt der Glow. Laternen und Lampions, Taschen- und Stirnlampen beleuchten den Heimweg und tauchen die Weinberge in geheimnisvolles Licht. Mit zum Erlebnisprogramm für EUR 12,- pro Person gehört auch immer ein Glas Glühwein, Wein oder Punsch. Kinder bis 14 Jahre sind frei. Start der 2 bis 2,5 stündigen Touren ist immer um 17 Uhr. Die Touren dauern zwei bis maximal zweieinhalb Stunden.

    Los gehts in am 7. Januar 2018 am Geisenheimer Weinprobierstand am Rheinufer, wo auch genügend Parkplätze im Umfeld zur Verfügung stehen. Wolfgang Blum, bekannt auch als "Rheingauer des Jahres" sowie als passionierter Pilgerwanderer, führt die Gäste hinauf auf einen seiner Lieblingsberge - den Geisenheimer Rothenberg, Hausberg der Lindenstädter. Von dort schlendert die Gruppe durch den Ortsteil Pflänzer zur Schönbornschen Au, die seit 2015 wieder eine echte Insel ist. Die fünf Kilometer lange Tour endet nach zwei Stunden mit einem Glühweinumtrunk am Ausgangspunkt, dem Geisenheimer Weinprobierstand.

    Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich, und wer möchte, bringt sich eine kleine Brotzeit und sein Lieblings-Leuchtmittel mit.

    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Weitere Infos hat Wolfgang unter Tel. 06722 750508.

    - Gemütliche Wanderungen für alle
    - Kleine Auf- und Abstiege
    - Festes Schuhwerk empfohlen
    - Wanderungen finden bei jeder Witterung statt
    - Dauer: ca.2 bis 2 1/2 Stunden
    - Treffpunkte sind im Internet zu finden
    - Uhrzeit: 17.00 Uhr
    - Kosten: 12 Euro (inkl. 1 Glas Glühwein oder Wein)
    - Verpflegung und Getränke für unterwegs sind mitzubringen
    - Kinder bis 14 Jahre sind frei

  • Grundsteine für den Verein gelegt

    Junge Musiker präsentierten bei Rheingau-Mitte, was sie in der Ausbildung alles gelernt haben

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    Oestrich-Winkel. (sf) Gleich mit einem Höhepunkt wurde der bunte Nachmittag des Nachwuchses des Showorchesters Rheingau-Mitte eröffnet: "It's Beginning To Look Like Christmas", "Jingle-Bell Rock" und "Leise rieselt der Schnee" spielten die rund zwei Dutzend junge Musiker des Jugendorchesters unter der Leitung ihres engagierten Dirigenten Michael Schlemmer und zeigten damit schon eine große Bandbreite ihres Könnens: mit Liedern, die rockige klingen dürfen, aber auch den leisen, sanften Tönen eines traditionellen Adventsliedes.
    "Jugend musiziert" hieß es also am Adventssonntag nach langer Zeit wieder einmal beim Showorchester Rheingau-Mitte. "Hier und heute werden mit die Grundsteine für unseren Verein gelegt. Beginnend mit der musikalischen Früherziehung, Blockflötenausbildung, Instrumentalausbildung, über beide Orchester hinaus. Die Ausbildung und Förderung der Musikalität der Kinder steht seit Jahren mit im Vordergrund unserer Vereinstätigkeiten. Und genau um Ihre Kinder geht es heute hier", mit diesen Worten hatte auch der Vorsitzender der Rheingau-Mitte, Gotthard Charisée von Brentano den bunten Nachmittag eröffnet und die Bühne freigegeben.

    Über 160 Gäste waren in das Vereinshaus des Show-Orchesters gekommen und konnten eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit genießen. Mit einem sehr kurzweiligen Rahmenprogramm ließen sich die Jugendlichen gebührend feiern. "Der Grundstein für eine erfolgreiche Vereinsarbeit geht über die Jugendlichen, beginnend mit der musikalischen Früherziehung ab 4 Jahren fortgesetzt durch die Blockflötenausbildung ab 5 und 6 Jahren, weitergeführt mit der Instrumentalausbildung bis über beider Orchester hinaus", so auch der langjährigen und engagierte Leiter des Jugendorchesters Michael Schlemmer, der seit diesem Jahr auch sehr erfolgreich Dirigent des großen Orchesters ist. Die musikalische Früherziehung für Kinder ab 4 Jahren ermögliche einen spielerischer Einstieg in die Musik: "Individuelle Fähigkeiten sollen entdeckt und weiterentwickelt, sowie musikalische Grundfertigkeiten erlernt werden. Hierbei wird das rhythmische und melodische Empfinden des Kindes gestärkt und die Motorik gefördert. Dies geschieht in einer Gruppe von 6 bis 8 Kindern über Singen und Sprechen, Musik und Bewegung, sowie elementares Instrumentalspiel an Orff'chen Instrumenten".
    Nach dem furiosen Auftakt ging es mit kleinen und größeren Künstlern, Solisten und Musikern weiter: die Blockflöten präsentierten "Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "Tragt in die Welt nun ein Licht", mit dabei die kleine sechsjährige Hanna Weißenborn, die seit Februar 2017 dabei ist und zu den jüngsten gehörte. Jonas Wengel (9 Jahre), Tim Rogler (8 Jahre) spielten "Herbei, o ihr Gläubigen", "Ist ein Mann in Brunnen gefallen", "Horra" und "Jingle Bells". "Für Kinder ab 6 Jahren bieten wir fortführend zur musikalischen Früherziehung eine Ausbildung an der Blockflöte an. In kleinen Gruppen werden die wichtigsten Grundkenntnisse im Notenlesen erlernt und gefestigt, natürlich um auch weiterhin den Spaß des gemeinsamen Musizierens dabei zu erleben. Der Unterricht findet in verschiedenen Gruppen statt, um Anfängern und Fortgeschrittenen die passende Möglichkeit zu geben sich weiterzuentwickeln", erläuterte Michael Schlemmer.
    Die verschiedenen Ausbildungsgruppen präsentierten nach und nach ein musikalisch abwechslungsreiches Programm mit vielen bekannten Songs. Dazu hatten die Gastgeber zu einem großen Kuchenbuffet eingeladen und auch herzhaftes stand auf der Speisekarte.

    Nach der Pause positionierte sich weitere Instrumentalausbildungsgruppe wie "Saxophon und Klarinette": "Die Kinder haben die Möglichkeit alle Instrumente, die im Jugend- und Stammorchester eingesetzt werden, von Grund auf zu erlernen. Das Einstiegsalter liegt bei 9 Jahren und setzt so die bereits erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aus der musikalischen Früherziehung fort. Wir bieten folgende Instrumente, die wir zu einem günstigeren Preis für Sie erwerben können, zur Ausbildung an: Trompete, Posaune, Bariton, Querflöte, Klarinette, Alt- und Tenorsaxophon, Schlagzeug, Gitarre. Die Ausbildung kann jederzeit in Abstimmung mit dem entsprechenden Lehrer begonnen werden", erläuterte Schlemmer.
    Etwas schüchtern, aber durchaus des eigenen Könnens bewusst, spielten die Kinder und Jugendlichen als Solisten und im Duett mit ihren Ausbildern und Musikerkollegen auf der großen Bühne im vollbesetzten Vereinshaus der Rheingau-Mitte. "Das habt ihr super gemacht", lobte auch die Jugendleiterin des Show-Orchesters die jugendlichen Musiker. Obwohl nicht alles hundertprozentig klappte, gab es den verdienten Riesenbeifall vom Publikum, denn schon allein der Mut, sich auf einer Bühne einem so großen Publikum zu präsentieren, war lobenswert. Und genau das soll mit den Kindern bei der Veranstaltung "Jugend musiziert", die das Showorchester Rheingau-Mitte mit seinen Nachwuchskünstlern veranstaltet, auch trainiert werden. "Das Gelernte auf einer Bühne vor einem vollen Saal darzubieten, ist nicht eben gerade einfach", meint auch Jugendleiterin Lisa Koster, die voll des Lobes für ihre Schützlinge war.
    Weiterer Höhepunkt des Nachmittages war schließlich die Vorstellung des befreundeten Jugendorchester Gladbachtal, das unter seinem musikalischen Leiter Ralf Schmidt Lieder wie "Highlights from Grease", "Disney Film Favorites", "I am the Doctor", "The Phantom of the Opera" und "Beyond the Sea" präsentierte. "Das Jugendorchester Gladbachtal besteht seit Frühjahr 2012, geprobt wird alle 2 Wochen, samstags von 10 Uhr bis 11.30 Uhr im Haus Ägidius in Niedergladbach. Zurzeit treffen sich dort regelmäßig 22 Kinder und Jugendliche", erläuterte Ralf Schmidt.
    Rund zwei Stunden lang unterhielten die talentierten Nachwuchsmusiker aus den Reihen der Rheingau-Mitte am vergangenen Sonntag beim traditionellen Programm "Nachwuchs musiziert und tanzt" die Gäste im schmucken Vereinshaus in der Kirchstraße.

    Der krönende Abschluss der Veranstaltung war dann schließlich das gemeinsame kleine Konzert der beiden Jugendorchester Rheingau-Mitte und Gladbachtal. Der Applaus der Zuhörer für Lieder wie "All I Want For Christmas Is You und "Carol of the Bells, war ihnen sicher, sowie auch mit "Tochter Zion" eine entsprechende Zugabe. Das Publikum belohnte mit seiner echten Begeisterung die jungen Künstler und ihre Ausbilder, die sich alle solche Mühe gegeben hatten und mit ihrem Talent und Können, ihrem Engagement und Mut alle beeindruckten.

  • Pilgertour am 2. Weihnachtstag

    Wanderung mit Wolfgang Blum auf dem Klostersteig
    Pilgertour auf dem Rheingauer Klostersteig, Dienstag, 26. Dezember 2017, Start um 11 Uhr am Bahnhof in Geisenheim, Dauer 6 Stunden

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    Der Rheingauer Pilgerwanderer Wolfgang Blum lädt am 2. Weihnachtsfeiertag zu einer Tour auf dem Rheingauer Klostersteig ein. Sie führt vom Bahnhof Geisenheim durch die Weinberge und das Elsterbachtal zunächst zum Kloster Marienthal www.rheingau.de/sehenswertes/kloester/kloster-marienthal, dem ersten "lebendigen" Kloster entlang der Route. Hier leben derzeit zehn Franziskaner nach den Regeln des Hl. Franziskus.

    Nach einer Rast in der Kirche geht es steil hinauf zur Kettelerkapelle und dann gemütlich im Wald zum Kloster Nothgottes im Blaubachtal. Dort sind vor drei Jahren Zisterzienser aus Vietnam eingezogen.

    Das dritte lebendige Kloster auf dem Rheingauer Klostersteig ist die Abtei St. Hildegard www.rheingau.de/sehenswertes/kloester/kloster-eibingen, wo fast 50 Benediktinerinnen den Konvent bilden. Das wuchtige Gebäude ragt seit 1904 aus den Weinbergen empor. Die Ursprünge des Klosters liegen in der Pfarrkirche in Eibingen, dem nächsten Ziel. Dort werden noch immer Reliquien der hl. Hildegard aufbewahrt.

    Von hier schlendern die Wanderer durch die Weinberge zurück zum Bahnhof Geisenheim.

    Start zur Pilgerwanderung am Dienstag, 26. Dezember 2017, ist um 11 Uhr am Bahnhof Geisenheim, das Ende ist dort für 17 Uhr geplant. Wer mitwandern will, braucht Kondition für 16,5 Kilometer Strecke und 270 Höhenmeter im Aufstieg. Getränke sowie Verpflegung für unterwegs muss jeder im Rucksack mitbringen.

    Die Teilnahme kostet fünf Euro pro Person (Kinder bis 16 gehen gratis mit).
    Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Die Tour findet bei jedem Wetter statt.
    Infos unter 06722 / 750508

  • Drittes Regionalforum Rheingau - der Draiser Hof öffnete seine Tore

    Gut 70 Besucher und Besucherinnen aus der Region waren der Einladung des Vereins Regionalentwicklung Rheingau zum dritten Regionalforum Rheingau am Nikolaustag gefolgt. Sie haben es nicht bereut und konnten einen interessanten Abend im vorweihnachtlichen Ambiente des Weingutes Draiser Hof erleben, wie jedes Jahr unter dem Motto "der Rheingau lernt den Rheingau kennen".

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    Eckart Mascus, Frederik und Gerko Freiherren zu Knyphausen

    Gleich zu Beginn hatte sich der Bürgermeister der Stadt Eltville, Herr Patrick Kunkel, die Zeit genommen, im Namen aller Bürgermeister und des Zweckverbands das diesjährige Forum mit dem Vorsitzenden des Vereins für Regionalentwicklung, Herrn Dr. Matthias Corvers, gemeinsam zu eröffnen. Gerne wären beide länger geblieben: "Der Dialog mit den Bürgern ist für unseren Rheingau wichtig". Im Anschluss erzählten Gerko und Frederik Freiherren zu Knyphausen Spannendes über die Vergangenheit und Zukunft des Draiser Hof www.draiserhof.de/ und führten die Besucher auch in die Kelterhalle des Weinguts.

    Der Amtsleiter des Amtes für den ländlichen Raum, Eckart Mascus, der sich selbst als Bürokratiemonster bezeichnete, trat schon fast als Nikolaus auf. Denn er hatte nämlich wieder einen Bewilligungsbescheid mitgebracht. 45.000 € aus dem LEADER-Programm erhält der Draiser Hof. "Wir möchten mit dieser Unterstützung einen Erlebnisshop zum Verstehen und Erlernen der Weinproduktion für die Rheingauer und die Gäste errichten." erläuterte Frederik Freiherr zu Knyphausen. Auch sollen im Shop regionale Erzeugnisse vorgestellt und vermarktet werden.

    Robert Carrera erläutert d. Projekt Premiumwandern Wispertaunu
    Robert Carrera erläutert d. Projekt Premiumwandern Wispertaunu

    Vom Regionalmanagement, dem Schnittstellenkoordinator des Leitprojektes Dachmarke, Christopher Schaefer und dem Ehrenamtskoordinator des Leitprojektes IKZ REBEN, Thomas Speth, beide Stellen ebenfalls über LEADER gefördert und beim Zweckverband Rheingau angesiedelt, gab es einen umfassenden Rückblick über umgesetzte und neue LEADER-Projekte im Rheingau. In nur zweieinhalb Jahren wurden rund 820.000 € Fördergelder in den Rheingau investiert. Davon allein 339.000 € in 2017 für insgesamt 10 Projekte mit einem Spektrum von der Touri-Info der Stadt Oestrich-Winkel im Brentanohaus bis zur Unterstüt-zung des Einrichtung und Ausstattung einer Technikberatungsstelle "AAL" (Altersgerechte Assistenz Lösungen) in Geisenheim. In diesem Jahr kam dem gemeinsam mit der Leader-Region Taunus entwickelten Kooperationsprojekt "Premiumwandern im Wispertaunus" eine bedeutende Rolle zu, über die "Mr. Wispertaunus", Herr Robert Carrera aus Espenschied, eindrucksvoll zu berichten wusste. Bereits zur Landesgartenschau 2018, wo der Wispertaunus in Bad Schwalbach auch mit einem eigenen Stand vertreten sein wird, sollen möglichst viele Elemente des Projekts umgesetzt sein. Ein ehrgeiziges Vorhaben, das das Angebot im Rheingau um einen wichtigen Baustein erweitern wird, nämlich der Verbindung der Welterben Mittelrhein und Limes.

    Damit all das so gut klappt, geben sich das Team vom Regionalmanagement gemeinsam mit dem Amt für den ländlichen Raum als Bewilligungsstelle alle erdenkliche Mühe. "Leider kann nicht jedes Projekt in den Genuss einer Förderung kommen, aber meistens klappt es doch", so Petra Leischwitz vom Regionalmanagement.

    Und es geht weiter: schon stehen die ersten Beratungstermine für 2018 fest. Interessierte private oder öffentliche Projektträger können noch bis zum 15. März ihre Ideen einbringen. Das Regionalmanagement ist im Haus der Region in Oestrich-Winkel zur finden. Telefon 06723 - 60277 30.

  • Komm' mit in das Land, wo die Zitronen blühen

    "Ball des Weines" 2018 feiert das Leben, die Liebe und den Wein - diesmal unter dem Motto "Dolce Vita"

    Italienisches Lebensgefühl in glanzvollem Wiesbadener Ambiente

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    Wiesbaden im Dezember 2017. Am Samstag, den 5. Mai 2018, feiern Weinfreunde aus aller Welt eines der schönsten Geschenke der Natur: Den Wein. Im Zeichen des VDP. Traubenadlers öffnen sich die Tore des historischen Wiesbadener Kurhauses und der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) lädt ein zum legendären "Ball des Weines". Unter dem Motto "Dolce Vita" hält italienisches Lebensgefühl Einzug in das Wiesbadener Kurhaus. Vom Ballsaal über die Rotunde bis in hoch hinauf in den zweiten Rang - Bella Italia ist überall. Mit einem von der Sonne Italiens inspirierten Menü sorgen Spitzenköche für kulinarischen Hochgenuss. Die Flaniermeile wartet mit mediterranen Köstlichkeiten und ausgewählten Weinen der VDP. Prädikatsweingüter auf.

    Bereits zum 18. Mal wird unter den Schwingen des VDP. Traubenadlers getafelt, getanzt und ausgelassen gefeiert. Die Veranstaltung hat einen festen Platz in den Kalendern von Genießern, die das Besondere zu schätzen wissen: Angefangen von den besten Weinen der Qualitätsführer über die Menügestaltung bis hin zum fulminanten Musik- und Showprogramm. Hier stimmt jedes Detail. Mit Spannung erwartet wird auch die Dekoration des Abends, die Jahr für Jahr für leuchtende Augen sorgt. Eine Nacht voll' großer Gefühle, und ein leidenschaftliches Bekenntnis zum "Dolce Vita", lust- und stilvoll zelebriert im unvergleichlichen Ambiente im Herzen der hessischen Landeshauptstadt.

    Flanierkarten über die Tourist Information Wiesbaden: Tel. 0611 17 29 930

    Galakarten direkt im Projektbüro: info@balldesweines.de
    Tel. 06722 75 05 215

    Alle Preiskategorien beinhalten neben dem Eintritt auch alle Genüsse des Abends

    Der Ball des Weines ist eine der glanzvollsten Veranstaltungen der deutschen Weinszene, initiiert vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter e.V. Der VDP ist die älteste und einzige nationale Vereinigung von Spitzenweingütern in der Welt. 199 Prädikatsweingüter haben sich selbst strenge Qualitätsstandards und Maßstäbe auferlegt - von der Traube bis zum Keller. Der VDP.Traubenadler auf jeder Flaschenkapsel ist das Güte(r)siegel. Es steht für eine terroirgeprägte und handwerkliche Weinbereitung.

  • Kloster Ebingen lädt zum Wintergrillen

    Das integrative Team des Kloster Eibingen biete eine kleine Auszeit aus dem Trubel der Adventszeit.

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    Eibingen. (sf) Vom 18. bis 22. Dezember lädt das vor zwei Jahren eröffnet kleine Café im Kloster Eibingen zum winterlichen Grillvergnügen. Jeden Tag werden von 11 bis 16 Uhr Würstchen vom Grill mit Dinkelbrötchen angeboten, dazu gibt es Glühwein aus eigener Herstellung. Und natürlich kommen auch süße Leckermäulchen auf ihre Kosten, es gibt nicht nur Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne, das Team hat auch mit viel Liebe köstliche Plätzchen gebacken und bietet Kaffeespezialitäten und verschiedene Tees. "Über regen Besuch würden wir uns sehr freuen", so die Mitarbeiter im Klostercafé.

  • Wenn die Germania ein Forz lässt, stehen wir in der Wolke

    Bei "Gude Gerds" Wei(h)nachten in der Brentanoscheune flossen die Lachtränen

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    Winkel. (sf) Die Männer, die sich jedes Jahr am 24. Dezember bei Douglas treffen, um unter 1000 Flaschen und der fachkundigen Beratung der Verkäuferinnen, der sogenannt "Douglasien", ("An was haben Sie gedacht" -. "Ich glaab, des sach ich Ihnen jetzt lieber nit") die eine richtige als Geschenk für das Fest der Feste zu finden kennen sich schon seit Jahren sehr gut: "Des is bisschen wie die Kegelclub-Ausflüge in Assmannshausen", weiß Gerd Brömser
    Jetzt gastierte er in seiner Paraderolle als "Gude Gerd" wieder einmal in seiner "Rheingauer Wohnstube", wie er die Winkeler Brentanoscheune gerne nennt. Schließlich hat hier seine Karriere als Stand up-Comedian begonnen: seinen ersten öffentlichen "Comedyauftritt" hatte Gerd Brömser dank der Starthilfe seines Freundes Dr. Dieter Henschel, mit dem er zusammen im "Kabinettchen" in Martinsthal auftrat. Einmal "Blut geleckt", ließ ihn dann die Idee nicht mehr los, auch Solo auf die Bühne zu gehen. So stellte er sich vor fünf Jahren in der Winkeler Brentanoscheune mit seinem Premierenprogramm "Gude Gerd" einem breiten Publikum vor und die Besucher lachten sich schlichtweg schlapp. Nur kurze Zeit später wurde Gerd Brömser mit seinem Erfolg dann noch ganz besonders bestätigt: Bei "Begge Peders" erster "Talentscheune" wurde Gerd Brömser als die Comedy-Entdeckung des Jahres gefeiert. Für die Gastgeber Peter Beck und Wolfgang Junglas von der Rheingauer Weinbühne war klar: das Naturtalent war der Star des Abends. Bereits in den beiden letzten Jahren sorgte Gerd Brömser dann mit seinem Nikolaus-Special bei der Rheingauer Weinbühne in der Winkeler Brentanoscheune für Furore und so war es für den künstlerischen Leiter der Weinbühne, Wolfgang Junglas, keine Frage gewesen, den Aulhausener wieder in das Vorweihnachtsprogramm zu holen. Der Erfolg gab ihm recht: bis auf den allerletzten Platz war die Brentanoscheune an diesem Abend ausverkauft. Und Gerd Brömser präsentierte sich selbst in allerbester Spiellaune, schließlich hat er ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich, mit mehreren Fernsehauftritten und Live-Shows in dem er viele hundert begeisterte Zuschauer mit seinen "ganz normalen Alltagsgeschichten" von der Bühne herab zum Lachen brachte.

    Der verheiratete Vater von drei Kindern ist Aulhausener mit Leib und Seele und die Gabe, andere Menschen zum Lachen zu bringen, ist Brömser anscheinend in die Wiege gelegt. Selbst beruflich legt er kabarettreife Verkaufsveranstaltungen mit Haushaltsartikeln, ähnlich wie Tupperpartys, bei Vereinen hin. Seit über 30 Jahren ist er mit seiner ganzen Familie im Aulhausener Carneval Club aktiv und leitet dort auch seit 29 Jahren mit untrüglichem Humor die närrischen Sitzungen als Präsident, wofür er im ganzen Rheingau bekannt ist. Schoon 2003 und 2004 hatte der Karnevalist sogar Auftritte bei "Hessen lacht zur Fassenacht" im Hessischen Rundfunk und in der ARD, als "Gude Gerd" gab es dieses Jahr mehrere Auftritte beim HR und beim SWR.

    Denn parallel zur Aulhauser Fassenacht , der Gerd Brömser auch in Zukunft die Treue halten will, hat er sich längst den langgehegten Traum erfüllt, auch als Comedian mit Stand-up-Comedy auf einer großen Bühne Erfolge zu sammeln. "Der Hauptreiz ist die Bühne und das Lachen der Leute. Ich könnte es jeden Tag machen", so Brömser.
    Wie gut er Menschen zum Lachen bringen kann, zeigte er wieder einmal am Sonntagabend mit seinem neuen Weihnachtsprogramm. Und da nicht nur Rheingauer im Publikum saßen, erläuterte der Comedy-Star zunächst einmal, wo sein Heimatort Aulhausen überhaupt liegt: "Wenn die Germania einen Forz lässt, steht Aulhausen in der Wolke".
    "Gude Gerd" zeigte, mit welchen Problemen der Nikolaus von heute zu kämpfen hat: im Kampf gegen Frauenquote, Nachflugverbot und viel zu engen Edelstahlkaminen, hängen manche Nikoläuse mittlerweile sogar schon gelyncht an den Balkonen. Köstlich auch seine Beobachtungen, wie Frauen und Männer Weihnachtsgeschenke besorgen: Frauen beginnen gut durchorganisiert damit im September und haben schon Anfang Dezember alles in trockenen Tüchern. Männer fangen mit dem Geschenkekauf am Heiligabend um 11 Uhr morgens an, nur dieses Jahr nicht, denn die Geschäfte sind dieses Jahr am Sonntag zu. Sonst aber treffen sich doch gerne mal 300 bis 400 Männer am 24. 12. im Rhein-Main-Zentrum bei Douglas und werden von den dortigen Verkäuferinnen, den "Douglasien" empfange. Gerd gab noch den Tipp, etwas mit Zitronengrasduft zu kaufen: "Das ist eine gute Entscheidung, das verkocht Laafer auch immer".
    Nostalgisch gestimmt erinnerte er sich an Weihnachten in seiner Jugend und sang das Lied "Je Taime" mit hessischen Sprachwendungen, wie Riesling und "Wässerche". Er erinnerte sich an seine Kindheit: "Wo mer obe am Niederwalddenkmal "ordentlich" alle Papierkörbe geleert haben. Das schönste Spiel aber war, Touristen möglich weit falsch zu schicken, wenn die des Denkmal gesucht haben". Auch an Badeszenen aus der Kindheit erinnerte er sich und weil er auch heute Weihnachten gut gestylt sein will, ging es mit Gerd auch zum Frisör und speziell zum Fest der Fest zu einem feinen vornehmen Coiffeur: "Do gab es Peeling, und teure Emulsionen, aber mer kann auch billigere Handwaschpaste nehmen. Und dann des mit dem blöden Umhang, der Kolter, do kann mer nit mol sein Kaffee trinke".
    Nach der Pause ging es weiter mit dem in vielen Familie als Drama bekannten alljährlichen "Baumkauf": "Hier sind die Männer dann aber schneller als das weibliche Geschlecht: Frauen lassen einen Baum auch mal zurückhängen, ähnlich wie wenn sie Kleider kaufen". Der wichtigste Ratschlag von "Gude Gerd": "Kaufe nie den Baum mit deiner Frau. Dann stehst du in der Kälte und musst gleichzeitig zwei Bäume halten und herumdrehen". Der Abend endete mit dem traditionellen "Gude Gerd-Song" "We are the World" selbstverständlich auch in eigenem Text

  • GOLD: Jakob Jung gewinnt als erstes Weingut weltweit den Wettbewerb des Deutschen Designer Clubs (DDC)

    Unter dem Motto "Whats Next" hat der Deutsche Designer Club e.V. gerade seine Awards für Gute Gestaltung vergeben. In insgesamt zehn Kategorien wurden die Teilnehmer u.a. für herausragende Architektur, Bewegtbilder oder Digital Media geehrt. Eine Premiere bei der diesjährigen Preisverleihung:

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    Erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs gewinnt ein Weingut "Gold" - das VDP.Weingut Jakob Jung in der Kategorie "Markenkommunikation"!

    Alexander Jung, Winzer und Inhaber des Rheingauer Weinguts, hatte sein neues Design im vergangenen März auf der ProWein 2017 präsentiert - es ist das erste ganzheitliche Re-Design in der Geschichte des Weinguts. Im September gewann der Erbacher für seine Ausstattung und die Website bereits zwei Red Dot Design Awards. Die goldene Auszeichnung des DDC ist für ihn dennoch eine ganz besondere Ehre: "Wenn ich sehe, dass riesige Unternehmen wie Audi, Metro oder Paulaner in ihren Kategorien Silber oder Bronze gewonnen haben, kommt mir das vor wie ein Traum. Bei der emotionalen Laudatio von Prof. Laurent Lacour hatte ich eine Gänsehaut!"

    Der Professor unterrichtet an der Hochschule Düsseldorf Corporate Design und ist als Sohn einer badischen Winzerfamilie zwischen Rebstöcken aufgewachsen. "Branding und Markenpräsenzen von Weinherstellern und Winzern sind in den letzten Jahren immer relevanter und präsenter geworden", weiß Lacour. "Jung geht mit seinem Branding, dem Design und der Markenkommunikation erstaunliche Wege. Der Winzer setzt mit seinem Design auf eine Karte: Man hat das Gefühl in einem Rollenspiel aus dem Fantasy-Kontext einzutauchen. Das Design ist hochwertig, sehr mutig, radikal konsequent und eigenständig. Wagt man einen kurzen Blick auf die Website, stellt man fest, dass das Storytelling transmedial ausgeformt ist. Mutig und humorvoll. Besser kann man Wein am Markt nicht präsentieren!"

    Die Berliner Designagentur "Ruska, Martin, Associates" hat sich auf das Branding von hochwertigen Weinen spezialisiert und zeichnet für das neue Design von Jakob Jung verantwortlich. Roman Ruska und Francisca Martín haben mit ihrem internationalen Designteam bereits über 400 Weinprojekte realisiert und wurden vom Deutschen Designer Club bei der diesjährigen Verleihung auch für zwei weitere Arbeiten geehrt: Silber für die Etikettendesigns der "Iglesia Vieja" Weinserie und Bronze für die "Tablers Cuvées" von Round Table.

  • Sterne über dem Rheingau

    Die neue Ausgabe vom Magazin "Unser Rheingau" ist erschienen

    Jetzt, wo die Tage immer kürzer und die Nächte immer länger werden, kommen wir manchmal in den Genuss eines glitzernden Sternenhimmels. Wer ganz genau wissen will, was da am nächtlichen Firmament funkelt, wirft am besten einen Blick auf die Sternkarte, die der Winterausgabe des Magazins "Unser Rheingau" beiliegt:

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    Das Extra zum Herausnehmen und Aufhängen zeigt den winterlichen Sternenhimmel über Eltville. Die Sternkarte kann in einer gerahmten Exklusiv-Version auch gewonnen werden. Die Sterne ganz nah ans Auge holen die Mitglieder der Wiesbadener Astronomischen Gesellschaft Urania: Mithilfe ihrer hochsensiblen Teleskope erschließen sie sich eine ganz besondere Wunderwelt. Das Magazin stellt die Gesellschaft und die Wiesbadener Sternwarte auf dem Dach der Martin-Niemöller-Schule vor.

    "Licht und Sterne" heißt das Fokusthema in der Winterausgabe, die seit 1. Dezember am Kiosk und im Kundencenter von Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt erhältlich ist. Dabei geht es auch um die Geisenheimer Lichtkünstlerin Andrea Nusser, die mit Licht in allen seinen Varianten arbeitet. Auch Matthias Pauls erhellt die Winternacht auf besondere Weise: Als Pyrotechniker, der seit Jahren das große Silvester-Feuerwerk über dem Wiesbadener Kurhaus inszeniert, zaubert er bunt funkelnde Sterne in den Nachthimmel - und auf die Seiten der aktuellen Ausgabe.
    "Unser Rheingau" ist ein Magazin der VRM, in dem es vierteljährlich auf rund 100 Seiten um das Gebiet zwischen Lorchhausen und Wicker geht. Es ist für Liebhaber der Region gemacht, schaut hinter die Kulissen, stellt interessante Menschen und außergewöhnliche Häuser vor. Auch in der Stadt Wiesbaden, die ausdrücklich zur Rheingau-Landschaft gezählt wird. Ein regionaler Kurzkrimi, exklusiv für "Unser Rheingau" geschrieben, ist in jeder Ausgabe dabei, ebenso wie eine professionell präsentierte Motto-Weinprobe mit passendem Gewinnspiel, ein Gastrotipp und eine liebevoll illustrierte und erzählte Sage.

    In Hallgarten denkt man zu Weihnachten schon weiter: Der Weihnachtsbaum im Ort wird ein paar Wochen später zum Narrenbaum - warum, steht in "Unser Rheingau". Ebenso erfährt der Leser, warum in Annette Perabos Rüdesheimer Vinothek 148 Schätzchen locken. Die neu eröffnete Rhein-Wein-Welt wird vorgestellt. Um Wein dreht sich auch im Leben von Joachim Binz fast alles: Der Weinexporteur sorgt nicht nur dafür, dass deutscher Wein in der ganzen Welt ins Glas kommt, er hat mit "Wine saves Life" auch eine ganz besondere Hilfsaktion gegründet. Er wird in "Unser Rheingau" ebenso vorgestellt wie ein besonderes Projekt der Wiesbadener Mittelstufenschule Dichterviertel. Auf sechs Seiten können Rheingauer Motive bewundert werden, die die Schüler gemalt haben.

    Noch viel mehr gibt es in dem aktuellen Magazin zu entdecken - weil unser Rheingau einfach etwas Besonderes ist.

    Die 5. Ausgabe von "Unser Rheingau" ist für 3,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im Kundencenter von Wiesbadener Kurier und Wiesbadener Tagblatt erhältlich. Online kann das Magazin (ebenso wie auch die ersten vier Ausgaben) unter www.magazin-unser-rheingau.de bestellt werden.

  • 22.12.: Rheingauer Weihnacht in der Brentanoscheune

    Die Rheingauer Wein Bühne wird weihnachtlich: Weihnachten im Rheingau ist aber auch wirklich etwas Besonderes. Hier leuchten die Lichter heller, hier schmeckt der Glühwein noch würziger. Ein Abend für Alle, die authentische Weihnachtsstimmung fühlen wollen.

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    Sabine Nebel bereitet in diesem Jahr einen bunt gemischten Gabentisch aus zauberhaften Melodien - liebevoll verpackt in eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte:
    Familie Diesig und Weihnachten - es ist nicht zu erwarten, dass alles glatt läuft oder doch? Auf jeden Fall darf man wieder sehr gespannt sein, wohin es die Familie zu Weihnachten diesmal verschlägt. Ein kleiner Tipp sei erlaubt. Mutti war noch niemals in und dieses Vorhaben wird musikalisch wie schauspielerisch inszeniert. Nun denn, man darf sich wieder auf einen gleichermaßen kurzweiligen wie besinnlichen Weihnachtsabend freuen. Ideen-, Gastgeberin und Sängerin Sabine Nebel freut sich, dass alle Familienmitglieder an Bord sind. Monika Assmann, Dunja Koppenhöfer, Volker Bender, Friedel Anschau und als Gast Frank Zimmermann.

    Mit dem gemeinsamen Singen traditioneller Weihnachtslieder von Publikum und allen Künstlern klingt der stimmungsvolle Abend weihnachtlich aus.

    Gönnen Sie sich in der hektischen Zeit so kurz vor Weihnachten diesen stimmungsvollen Abend in der weihnachtlich geschmückten Brentanoscheune und seien Sie dabei, wenn es heißt - Sabine Nebel lädt Sie zur Rheingauer Weihnacht ein!

    Karten für die Veranstaltung sind buchbar (19,00 EUR plus VV Gebühr) bei den bekannten Kartenvorverkaufsstellen und im Internet auf der Seite: www.rheingauer-wein-buehne.de

    Einlass: 19:00 Uhr / Beginn: 20:00 Uhr
    Eine Veranstaltung der Rheingauer Wein Bühne.

  • Kostbare Weinbaugeschichte getrunken

    Weinbauverein veranstaltete große Raritätenprobe zum Jubiläum "1200 Jahre Weinbau in Johannisberg"/Humorvolle Zeitreise mit Prof. Dr. Leo Gros

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    Johannisberg. (sf) "Von "6 Fuder Wein", die man jährlich ernten könne, an einem Ort namens Elsterbach auf der "ebsch Seit" berichtet die historische Urkunde von 817, in der vor 1200 Jahren erstmals der Weinbau in Johannisberg dokumentiert ist. Die humorvolle "Übersetzung" der in Latein geschriebenen Urkunde stammt von Prof. Dr. Leo Gros und sorgte bei der großen Raritätenweinprobe zum Jubiläum "1200 Jahre Weinbau in Johannisberg" für viel Heiterkeit. Wie so vieles an diesem Abend: der geniale Chemie-Professor, der seit Jahren einen legendären Ruf unter anderem als Auktionator bei den großen Weinversteigerungen in Kloster Eberbach hat, lud zu einer ebenso lehrreichen wie humorvollen Zeitreise durch 1200 Jahre Weinbaugeschichte, die er mit vielen Zitaten, kleinen, durchaus auch sehr persönlichen Anekdoten und gern auch mal deftigen Witzen würzte. Über vier Stunden lang unterhielt Leo Gros die rund 200 Gäste im Festsaal des Schloß Johannisberg.

    Der Johannisberger Weinbauverein mit seinem Vorsitzenden Michael Städter an der Spitze hatte zu der Jubiläumsweinprobe eingeladen und den festlichen Abend zusammen mit zahlreichen Helfern aus dem Verein, aus den Reihen der Johannisberger Weinkritik, den Winzern der Weinbaugemeinde und ganz jungen Unterstützern im Ausschank organisiert, vorbereitet und mit Erfolg durchgeführt. Dafür gebührte ihm nicht nur der Dank des Rheingauer Weinbaupräsidenten Peter Seyffardt, der in seinem Grußwort lobend heraushob, dass die Johannisberger mit dieser Veranstaltung die legendäre Tradition der großen Weinproben im Rheingau neu belebten. Er erinnerte daran, dass der Rheingau jahrzehntelang weltbekannt für seine Raritätenproben gewesen sei und es unter Weinfreunden regelrecht "Schlachten" um die Eintrittskarten gegeben habe. Der Weinbaupräsident machte zudem klar, dass Johannisberg für den Weinbau im Rheingau prägend gewesen sei und zitierte den Weinjournalisten Stuart Pigott: "Der Urknall des Rieslings war in Johannisberg". Die heute weltbekannte Rieslingrebe habe tatsächlich ihren Ursprung in den Rheinauen, habe besondere Ansprüche und bis heute gerade im Rheingau die besten Vorrausetzungen zum erfolgreichen Gedeihen. Ihren Weltruf habe sie vor allem auch dem Johannisberg zu verdanken, nicht zuletzt wegen der "Erfindung" der Spätlese im einstigen Kloster Johannisberg.
    www.rheingau.de/wein/spaetlese

    Und wie gut diese Weine auch heute noch munden, durften die 200 Gäste in der "ehemaligen Tennishalle von Fürst Metternich", wie Prof. Gros erläuterte, natürlich auch live erleben: 17 herausragende Weine und einen Sekt gab es als "Geschichte zum Trinken" in das Glas. Den Anfang machten ein 2012er Pinot Noir Johannisberger Hölle QBA vom Weingut Chat Sauvage www.chat-sauvage.de und ein 2016er Orleans, Rüdesheimer Berg Rottland von Weingut Dr. Gietz. Dann folgten nur noch Rieslinge: mit einem 2016er Johannisberger Goldatzel Spätlese trocken vom Weingut Goldatzel, einem 2015er "MC" QBA trocken vom Weingut Michael Gietz www.winzerhaus-johannisberg.de und einem 2015er Johannisberger Klaus VDP Großes Gewächs vom Weingut Prinz von Hessen www.prinz-von-hessen.de zunächst eine Reihe frischer Weine der letzten Jahre. Der erste gereiftere, der ins Glas kam, war ein 2002er Johannisberger Hölle Erstes Gewächs vom Weingut Johannishof www.weingut-johannishof.de und Prof. Gros warf ein, dass dies eines der guten Argumente sei, Rieslingweinen Zeit zum Reifen zu geben und sie nicht zu frisch zu trinken. Auch der 2016er Riesling Kabinett feinherb vom Weingut Abteihof Str. Nikolaus und der 2016er Riesling Rotlack, Kabinett feinherb vom Weingut Schloss Johannisberg zeigten schon ihr großes Potential im Glas, das sich vermutlich mit einigen Jahren Lagerung noch mehr verbessern wird. In kleinen "Flights", laut Prof. Gros eine der vielen neuen Vokabeln in der Weinsprache, die ihm recht ungewöhnlich anmuten, wie auch "Trinkfluss" für ein "Wei, der gut zu schlucke is", wurden mehrmals zwei Weine zum Vergleich eingeschenkt wie auch die 2011er Johannisberger Goldatzel lieblich vom Weingut Martin Klein und eine 2015er "Generation3" Spätlese vom Weingut Hanka www.weingut-hanka.de.

    Zu jedem der Weingüter, die bei der Probe einen Rebensaft anstellten, gab es umfassende Informationen von dem Moderator, der die historischen Geschichten zu den Weinbaufamilien auch stets mit humorvollen Anekdoten würzte: "Zwa Winzerbube hatte sich gerangelt und gestritte. Bis der one sachte: "Geh fort, du bist doch koon richtige Johannisberger, ihr seid jo erst 100 Jahr im Ort".

    Und natürlich gab es auch viele Zitate aus der Weltliteratur, in denen der Johannisberger Wein eine Rolle spielte: Prof. Dr. Leo Gros jonglierte mit Texten von Wilhelm Hauf, der just an diesem Abend 200 Jahre alt geworden wäre, über Heinrich Heine bis hin zu jüdische Kinderbuchautoren. Und auch herausragende Persönlichkeiten rund um den Johannisberg wie Christian Labonte, Josef Staab, Winfried Herold, Erwin Boos oder Wolfgang Schleicher ließ Prof. Leo Gros nicht unerwähnt. Er berichtete von ihren Verdiensten um den Weinbau in Johannisberg und im Rheingau. Dazu gab es ebenfalls wieder viele Anekdoten wie die vom Schloßkellermeister Göttert, der gesagt haben soll: "Bub, merkt Dir: wenn ein Wein schnell fertisch ist, dann is er ach im Glas schnell fertisch". Es gab köstliche Exkursionen zu Spitznamen unter den Winzern wie vom "Winzer Kaltwasser und seim Storch", romantische Geschichten wie die von seinem Schwiegervater, der "en Maul voll" besonders kostbaren Wein aus einer Probe zu seiner Frau brachte, damit sie den Wein probieren konnte, und hoch interessante historische Fakten rund um 1200 Jahre Weinbau in Johannisberg.

    Ehrfürchtig probierten die Gäste dazu die edlen Raritäten, die nach der Pause ins Glas kamen: eine 2002er Johannisberger Goldatzel Spätlese vom Weingut Emil Keidel, ein Weingut, das heute leider nicht mehr existiert und das als "1-Hektar-Betrieb" den Staatsehrenpreis erhielt, gefolgt von zwei 2011er Auslesen, ein Geisenheimer Kläuserweg www.rheingau.de/wein/weinlagen/geisenheimer-klaeuserweg vom Weingut Weihermühle und eine Johannisberger Hölle www.rheingau.de/wein/weinlagen/johannisberger-hoelle vom Weingut Trenz. Vom Weingut Schamari-Mühle, dessen neue Besitzer Familie Reck auch anwesend waren, gab es eine 2005er Geisenheimer Kläuserweg Beerenauslese zu trinken und der 1973er Johannisberger Hölle Beerenauslese-Eiswein vom Weingut Achim Zerbe, der am 3. Dezember 1972 mit 141 Grad Oechsle gelesen worden war, läutete den krönenden Abschluss des Abends ein. Denn schließlich gab es mit einer 1964er Johannisberger Kochsberg Trockenbeerenauslese vom Weingut G.H. von Mumm und einem 1948er Schloss Johannisberger Orangelack Auslese vom Weingut Schloss Johannisberg zwei "Hut ab!"-Weine ins Glas, die die Gäste ganz demütig und ehrfurchtsvoll werden ließen. Weit über 1000 Euro würden Flaschen dieser Weine heute auf Auktionen erbringen, erklärte Prof. Gros und dankte zusammen mit dem applaudierenden Publikum den Winzern für ihre großzügigen Weinspenden für die Jubiläumsweinprobe.

  • König Keks jetzt auf CD

    Kinder- und Jugendchor St. Martin Oestrich bringt seinen süß-scharfen Musicalspaß für kleine und große Leute jetzt als CD heraus/Verlosung

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    Rheingau. (sf) "Das ist das pure süße Leben, du musst nur wählen, mein Sohn: willst du Glucosa von Biscuit mit ihrem süßen Mund, Marzipana von Mandelburg mit ihren Mandelaugen oder Karamella von und zu Knuspringen mit dem Schokoladenherz heiraten?", König Keks von Krokantien hatte für seinen Sohn, den Prinzen Nougat, die süßesten Mädchen seines Königreiches zusammen kommen lassen, denn am Nationalfeiertag von Krokantien war der Prinz von einer Reise zu den Zuckerinseln zurück gekehrt und sollte heiraten. Doch Prinz Nougat hatte genug vom süßen Leben und sein Herz einer "Herzhaften" geschenkt: auf den Chili-Inseln, wo er gelandet war, hatte er sich in die scharfe Olivia Pfefferkorn verliebt. "Eine Herzhafte?", fragte der König völlig verblüfft und meinte: "Ich glaube, ich muss mal ein Bitterschokoladenwort mit Dir sprechen".

    Einen wunderbaren Musicalspaß mit einer überaus phantasievollen Geschichte, die ein wenig auch an Romeo und Julia denken ließ, hatten die kleinen und durchaus auch brillanten jugendlichem Sänger im Alter von 5 bis 16 Jahren des Rheingauer Kinder- und Jugendchors St. Martin Oestrich im vergangenen Jahr dargeboten. Der herrlich köstliche Spaß für alle, die Kakaobohnen genauso wie Chilischoten mögen, und deren tolerante Weltanschauung keine Grenzen kennt, gibt es jetzt auch auf CD.
    Den Rheingauer Kinder- und Jugendchor St. Martin gibt es seit über 15 Jahren, in drei Chorgruppen singen dort 50 Kinder- und Jugendliche, die auch die CD mit den süß-scharfen Liedern gestaltet haben. Die jährlichen Musicals des Chores sind schon seit Langem ein fester Bestandteil des Rheingauer Kulturlebens: unter der musikalischen Leitung von Jochen Doufrain und seiner Frau, der Stimmbildnerin Jelena Puljas, hatten die kleinen Sänger in den letzten Jahren im Spätherbst und zur Weihnachtszeit stets ein wunderschönes Musical oder Musikmärchen präsentiert. Selbst Humperdincks Kinderoper "Hänsel und Gretel" kam schon auf die Bühne. In diesem Jahr allerdings gab es keine neue Aufführung, da die Familie Doufrain-Puljas im Herbst Nachwuchs bekommen hatte. So ganz ohne ein Projekt allerdings ging es auch nicht, deshalb produzierten die Kinder der beiden Chöre zusammen mit der "Capella Krokantia" jetzt eine fast 70minütige Musik-CD des im letzten Jahr so erfolgreich aufgeführten Musicals von Peter Schindler "König Keks".

    Die Kinder singen und spielen sämtliche Rollen im Musical zusammen mit den Profimusikern des Orchesters, das sich "Capella Krokantia" genannt hat, frei nach dem Land Krokantien, um das es im Musical geht. König Keks, Herrscher über das süße Reich Krokantien, liebt und isst ausschließlich nur Süßes. Zum St.-Krokantius-Tag erwartet er sehnsüchtig seinen Sohn, den Prinzen Nougat, den er auf Süßwarenforschungsreise geschickt hat. Um diesen nach seiner Rückkehr zu verheiraten, hatte er drei standesgemäße "süße" Brautkandidatinnen zu sich eingeladen. Aber der Prinz hatte während seiner Weltreise die "scharfe" Olivia Pfefferkorn von den Chili-Inseln kennengelernt und sich in sie verliebt. König Keks flippte aus und wollte diese Verbindung unter keinen Umständen erlauben. Da platzte zusätzlich eine fürchterliche Nachricht in die Feiertagsstimmung. Ausgerechnet am St. Krokantiustag trieb das Böse Brösel im Baumkuchenwald wieder sein Unwesen. Diese Schreckensnachricht brachte Prinz Nougat dazu, in den Kampf gegen das Böse Brösel zu ziehen, um damit seinem halsstarrigen Vater seine Liebe zu Olivia zu beweisen. Doch Prinz Nougat und seine treue Garde der Gummibärchen gerieten durch die verzauberten Trüffel des Bösen Brösel in eine Falle und wurden karamellisiert. Gelatino, des Prinzen treuer Lieblingsgummibär, war der Einzige, der dank seines Schnupfens immun gegen die verführerischen Düfte war und sich deshalb retten konnte. Er ruderte zu den Chili-Inseln, um Olivia von dem Unglück zu erzählen und mit ihr einen Plan zur Befreiung zu schmieden.

    Auf den Chili-Inseln sollte auch Olivia gerade verheiratet werden. Ihren Vater Baron Pfefferkorn samt die von ihm ausgewählten derben drei Mannsbilder lässt sie selbstbewusst abblitzen und fährt zu ihrem Prinzen Nougat. Zusammen mit Gelatino gelingt ein genial ausgeheckter Plan, um das Böse Brösel zu vernichten: eine Pfefferattacke vernichtet das Ungeheuer und verwandelt es in einen schmackhaften Pfefferkuchen, der der schlagende Beweis dafür ist, dass süß und scharf doch zusammenpassen. Wie von Zauberhand werden auch noch alle ehemals karamellisierten Opfer des Bösen Brösels erlöst und tauchen wieder auf, unter anderem die lange vermissten Ehefrauen von König Keks und Baron Pfefferkorn. Nun können auch die feindlich gesinnten Väter die Erlaubnis zur Heirat von Baronesse Olivia und Prinz Nougat nicht länger verweigern. Die haben es mit ihrer Liebe geschafft, die jahrhundertealte Feindschaft zwischen Krokantien und den Chili-Inseln zu beenden.

    Eingespielt wurde die märchenhafte CD über viele Wochen lang von den Kindern und der "Capella Krokantia" und herausgekommen ist dabei ein wundervolles Hörspiel mit viel Musik für große und kleine Leute, die sich gerne verzaubern lassen. Zu haben ist die CD für zehn Euro in der Buchhandlung Untiedt, der Buchhandlung Idstein in Oestrich und online direkt beim Rheingauer Kinder- und Jugendchor unter www.kinder-jugendchor-oestrich.de. Der gesamte Erlös der Musical-CD fließt in die Aufführung eines neuen Musikmärchens im nächsten Jahr.

    Ganz exklusiv gibt es die brandneue CD auch bei reingau.de zu gewinnen. Drei CDs haben die Kinder für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Wer sie gewinnen will, schickt bis zum 30. November eine Postkarte mit dem Stichwort "König Keks" an Sabine Fladung, Im Mühlacker 8, 65375 Oestrich-Winkel.

Interessante Bücher zum Thema Rheingau und Wein:

  • Ein Riesling zum Abschied
  • Rheingau & Rheinhessen - Ein schöner Tag
  • MARCO POLO Reiseführer Rheingau, Wiesbaden
  • Rheinhessen, Rheingau
  • Wiesbaden - Rhein-Taunus - Rheingau

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