Zutaten
- 1 Becher Schmand
- 1 Becher Frischkäse
- 1 Becher "Brunch Peperoni"
Zubereitung
Einfach alles zusammen rühren und mit etwas Paprikapulver abschmecken. Nach Bedarf kommt noch etwas Salz dazu.
Im Rheingau erfreut sich ein ganz besonderes Gericht seit jeher großer Beliebtheit: der Spundekäs. Diese würzige Frischkäse-Quark-Creme hat sich als fester Bestandteil der regionalen Weinkultur etabliert und ist aus den traditionellen Straußwirtschaften und Gutsschänken nicht wegzudenken.
Was macht Spundekäs so einzigartig? Die cremige Basis aus Quark, Frischkäse, Butter und Sahne bildet die Grundlage für diese delikate Spezialität. Durch eine kräftige Würzung mit Pfeffer, Knoblauch und anderen Gewürzen erhält die Creme ihren charakteristischen Geschmack, der perfekt mit einem fruchtigen Rheingauer Riesling harmoniert. Ob beim gemütlichen Beisammensein in der Straußwirtschaft oder beim lebhaften Treiben auf einem Weinfest - Spundekäs dient als ideale Grundlage, um den regionalen Wein zu genießen.
Historisch betrachtet geht der Name „Spundekäs“ auf den sogenannten „Spund“ zurück – einen Holzpfropfen, der früher verwendet wurde, um Weinfässer luftdicht zu verschließen. In Anlehnung daran wurde die Käsemasse ursprünglich in kleinen, runden Formen ausgestochen, die an diesen Spund erinnerten. Diese liebevolle Tradition hat bis heute überlebt und verleiht dem Gericht seinen unverwechselbaren Namen.
Der Spundekäs wird stilecht auf einem rustikalen Holzbrettchen serviert. Die Portionen werden meistens direkt mit Salzbrezeln aus der cremigen Masse gelöffelt.
Der Spundekäs ist mehr als nur ein Snack - er ist ein Stück Rheingauer Lebensgefühl, das Geschichte, Tradition und Genuss miteinander verbindet. Wer einmal die Gelegenheit hat, ihn in einer der gemütlichen Straußwirtschaften zu probieren, wird verstehen, warum er als absolute Kultspeise gilt.
Ob bei festlichen Anlässen, geselligen Abenden oder als kleiner Imbiss zwischen den Weinbergen - der Spundekäs bleibt ein unverzichtbarer Begleiter und Sinnbild für den Genuss und die Gastfreundschaft im Rheingau. Er steht für die Liebe zur regionalen Tradition, für handwerkliche Qualität und vor allem für eine Freude am gemeinsamen Genießen.
Wer den Rheingau besucht, sollte sich dieses kulinarische Erlebnis nicht entgehen lassen: Spundekäs, das würzige Herzstück der Rheingauer Weinkultur.
Einfach alles zusammen rühren und mit etwas Paprikapulver abschmecken. Nach Bedarf kommt noch etwas Salz dazu.
Würzen mit Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Knoblauch. Dazu pürrierte Kräuter oder Meerrettich oder klassisch mit Rosenpaprika.
Philadelphia/Schmand und Quark miteinander verrühren bis eine cremige Masse entsteht. Die kleingehackte Zwiebel und die Gewürze zum Schluss gut unterrühren.
Zwiebel, Knoblauch und Kapern feinst zerkleinern, Butter schaumig schlagen. Alle Zutaten bis auf Salz und Pfeffer miteinander verrühren, nach Geschmack nachsalzen oder -pfeffern.
Butter im Wasserbad weich werden lassen (geht auch prima im Mikrowellenherd auf Auftaustufe). Erweichte Butter nach und nach mit den übrigen Zutaten sorgfältig zu einer glatten, klümpchenfreien Masse verrühren. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, noch mal gut durchmischen und mit Zwiebelringen und Brezelchen garniert servieren.
Die Zwiebel mit der Butter in der Microwelle weich dünsten (ca. 2 Min. auf hoher Stufe), abkühlen lassen und die Zwiebel-/Butter-Mischung mit dem Stabmixer pürieren (vermeidet, dass man auf die Zwiebelstücke beißt und macht den Spundekäs länger haltbar). Alle Zutaten zusammen in einer großen Schüssel verrühren (evtl. mit dem Handrührer, ich nehme eine große Gabel), mit Paprika und Salz abschmecken und nach Gefallen einfärben.
mit einem Rührgerät gut durchmischen und mindestens 1 Tag im Kühlschrank durchziehen lassen.
Alles miteinander mischen, mit Schnittlauch und einem Hauch Paprika garnieren, gut durchziehen lassen.
Die Zwiebel sehr fein schneiden und zu den anderen Zutaten geben, mit Salz und Paprika abschmecken. Wichtig: muss gut durchziehen, daher am Vortag vorbereiten.
Die Zutaten nacheinander zu einer Käsemasse verarbeiten und abschmecken und kühl stellen bis zum Verzehr.
Die Mengenangaben reichen für 6 - 10 Portionen, je nach Größe.