Spur der Verwüstung an den Ruheplätzen

05.08.2026

Verein Wir für Winkel ärgert sich über Vandalismus an zahlreichen Stellen

Winkel. (sf) Seit Jahren schon engagiert sich der rührige Winkeler Verein „Wir für Winkel“ darum, dass Winkeler Stadtbild mit vielen ehrenamtlichen Maßnahmen zu verschönern. Mit Festen, Flohmärkten und anderen Veranstaltungen sammelt man immer wieder Geld, um dann Materialien für die Verschönerung von Unterführungen, Ruhebänke in den Weinbergsgemarkungen, Himmelliegen, Picknicktische oder für Plätzen und Ecken anzuschaffen, die liebevoll von den Vereinsmitgliedern gepflegt werden.
Dazu gehört unter anderen der schöne Bobby-Strieth-Platz am Grauen Haus, der Platz mit der historischen Kelter am Eingang von Johannisberg nach Winkel oder Blumenschmuck am Vorplatz an der historischen Fasseiche. Überall im Winkler Stadtgebiet gibt es Dutzende schöner Pflanzkübel. Diese Kübel werden von den Mitgliedern auch mehrmals im Jahr in großen Gemeinschaftsaktionen passend zur Jahreszeit bepflanzt und gehegt und gepflegt. Immer wieder werden aus diesen Pflanzkübel Blumen geklaut oder sogar auch schon ganze bepflanzte Einsätze aus den Kübeln gestohlen.

„Das kennen wir schon, aber was jetzt alles passiert ist, das ist schon enorm und wirklich sehr ärgerlich“, so die fleißigen WIR-Mitglieder. Denn in den letzten Wochen haben Vandalen vor allem an den schönen Ruheplätzen des Vereines eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen und zum Teil mit brachialer Gewalt die Verschönerungsmaßnahmen sabotiert. „Wir haben im vergangenen Jahr am Klostersteig am Hochbehälter von Rheingauwasser einen neuen einen Ruheplatz errichtet und für zukünftigen schattigen Platz auch eine Kastanie gepflanzt. Nun mussten wir feststellen, dass hier jemand alle Zweige an dem jungen Bäumchen abgerissen und auf dem Boden verteilt hat“, erzählt Günter Dorn, der sich rührend um die Ruheplätze des Vereines kümmert. Und nicht nur das arme Kastanienbaum wurde massakriert: An der sehr liebten und gerade erst erneuerten Sitzgruppe im Märzacker wurde jetzt an drei Stellen die Tischbretter mutwillig verschmort. Nur ein Stückchen weiter, an der schönen Himmelsbank am Maulbeerbaum in der Weinlage Hasensprung, die ein beliebter Ausflugsort ist, wurde mit Gewalt das Hinweisschild auf die Sehenswürdigkeiten in Winkel aus der Erde gerissen. Genau das Gleiche ist auch an dem Ruheplatz in der Nähe von Schloss Vollrads passiert. Das Unverständnis für den sinnlosen Vandalismus an den ehrenamtlich errichteten und liebevoll gepflegten Plätze ist groß. „Wer tut so was, der sollte sich schämen“, kommentieren die Mitglieder vom Verein „Wir für Winkel“ und auch die Winkeler Bürger haben für diese Taten keinerlei Verständnis.

Ein Bericht von Sabine FLadung vom 05.08.2026.

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