Geschichten aus der einst glänzenden Karibikmetropole von kubanischen Autoren Leonardo Padura, Zoe Valdes, sowie Ernest Hemingway gepaart mit der musikalischen Vielfalt der „Musica cubana“, mitreißend präsentiert von Nathalie Hoyer (vocals), Axel Grote (sax), Sebastian Kling (Akkordeon, Piano), Florian Werther (bass) und Axel Pape (drums) vermitteln einen Hauch kubanischen Lebensgefühls und die Geschichte einer Stadt mit ihrem außergewöhnlichen Flair. Zum ersten Mal innerhalb der Reihe unserer Städteportraits betreten wir mit Havanna außer-europäischen Boden, wohin Axel Grote vor drei Jahren reiste, wie immer mit Kamera, Skizzenbuch und landeseigener Literatur im Gepäck. Neben der großen, oft tragischen Geschichte dieser Stadt bewegten ihn die Begegnungen mit den Menschen, die dort leben und durch die er Einblicke in ihren Lebensalltag, religiöse Bräuche und die Kultur des Landes erhalten konnte. Im Vordergrund steht dabei die Stilvielfalt der „Musica cubana“, wie sie sich bei Konzerten und Proben darstellte und die sich im musikalischen Programm des Abends widerspiegelt.
Neben der Musik beschäftigte sich Axel Grote mit den literarischen Texten, der Geschichte und dem Erscheinungsbild der Stadt. Namhafte kubanische Autoren wie Leonardo Padura und Zoe Valdes greifen das Leben in ihr auf. Dabei darf nicht einer der großen Liebhaber Havannas fehlen, der hier zahlreiche seiner berühmtesten Werke verfasste: Ernest Hemingway, der bis heute noch von Kubanern liebevoll
„Papa“ genannt wird. Die Texte und Songs werden von Nathalie Hoyer vorgetragen, musikalisch begleitet von Axel Grote (sax, flute), Sebastian Kling (piano, Akkordeon), Florian Werther (bass) und Axel Pape (drums). Dabei stehen nicht nur Klassiker des „Buena Vista Social Club“, sondern auch die mitreißenden Kompositionen des kubanischen Altsaxophonisten Paquito D´Rivera, sowie Eigenkompositionen auf dem Programm, die die einzigartige Atmosphäre der Karibik-metropole hautnah spüren lassen.