Genuss, Bewegung und Mobilität zum Saisonauftakt
17.04.2026
Rheingauer Schlemmerwochen vom 24. April bis zum 03. Mai 2026
„Wenn im Rheingau die Weinberge wieder grün werden, die ersten Weinprobierstände öffnen und es die Menschen nach draußen zieht, beginnt sie – die wohl genussvollste Zeit des Jahres. Mit den Rheingauer Schlemmerwochen startet traditionell die Wein- und Tourismussaison in der Region. Am 24. April 2026 geht es los. Dann warten 10 Tage Genuss auf Gäste und Einheimische“, so die Projektverantwortlichen der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH.
Auch 2026 sind sie weit mehr als ein Event: Die Schlemmerwochen sind ein zentraler wirtschaftlicher Impulsgeber für Gastronomie, Weinbau und Tourismus – und zugleich der Moment, in dem der Rheingau sichtbar in die „Draußen-Saison“ übergeht.
Neu in diesem Jahr – es gibt erstmalig einen emotionalen Kurzfilm, der Gäste und Einheimische auf die nahenden Genusstage und die besondere Atmosphäre einstimmt. Entstanden ist der Film aus Sequenzen des neuen Rheingau-Films.
Genuss trifft Erlebnis – und ein Lebensgefühl
Die Rheingauer Schlemmerwochen entwickeln sich kontinuierlich weiter – nach fast 40 Jahren ihres Bestehens sind sie längst mehr als klassische Weinverkostungen. Sie stehen für ein Lebensgefühl aus Genuss, Bewegung und Gemeinschaft. Rund 110 Winzer öffnen ihre Höfe, Keller und Straußwirtschaften und laden dazu ein, den neuen Jahrgang zu entdecken – für viele Gäste auch der ideale Zeitpunkt, ihren Weinvorrat für das ganze Jahr zu sichern. Gleichzeitig wird der Rheingau zur Erlebnislandschaft: Weinwanderungen, kreative Angebote wie Aquarellmalen in den Weinbergen oder neue Formate wie „Genuss trifft Bewegung“ mit Tischtennis zwischen den Verkostungen zeigen, wie vielfältig und zeitgemäß das Angebot ist.
Wein niedrigschwellig erleben – auch für junge Zielgruppen
Die Rheingauer Weinkönigin Lena Roie bringt es auf den Punkt: „Wein ist nicht kompliziert.“ Die Schlemmerwochen machen genau das erlebbar. Sie bieten einen unkomplizierten Zugang zum Thema Wein – emotional, authentisch und ohne Berührungsängste. Gerade für jüngere Zielgruppen entsteht so ein attraktives Umfeld, in dem Genuss, Geselligkeit und neue Formate ineinandergreifen.
Touristischer Auftakt mit Strahlkraft
Für den Tourismus sind die Schlemmerwochen der Startschuss in die Hochsaison. Sie sprechen gleichermaßen Wandernde, Radfahrende, Genussreisende und Kulturinteressierte an. Der Rheingau präsentiert sich dabei als vielseitige Destination – von Weinprobierständen entlang des Rheins bis hin zu Wanderangeboten wie dem Klostersteig, der Naturerlebnis und innere Einkehr verbindet.
Innovation und Regionalität im Fokus
Auch 2026 setzen die Veranstalter auf Weiterentwicklung. Neue Veranstaltungsformate, kreative Ideen aus den Betrieben und zielgruppengerechte Angebote sorgen für frische Impulse. Gleichzeitig bleibt die Regionalität das Herzstück: Regionale Produzenten, kurze Wege und authentische Produkte prägen das kulinarische Angebot und machen die Schlemmerwochen zu einem Schaufenster der regionalen Wertschöpfung. Seit Jahren denken sich beispielsweise die Rheingauer Bäckereien Laquai, Faust, deStalter, Preis und Schröer ein neues Produkt aus, das in den Bäckereien und bei ausgewählten Winzerbetrieben in der Zeit rund um die Schlemmerwochen erhältlich ist. In diesem Jahr ist der „kleine Wingertsknorze“. Passend zum jungen Wein-Jahrgang ist es ein frisch in den Bäckereien auf den Punkt aufgebackenes Kleingebäck, verfeinert mal mit Röstzwiebeln, mal mit Weinbergskräutern oder Kürbiskernen.
Entspannt unterwegs: Mobilität als Teil des Erlebnisses
Ein besonderer Fokus liegt auf der nachhaltigen und sicheren Anreise. Unter dem Motto „Don’t drink and drive“ wird seit Jahren erfolgreich für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis geworben. Der zusätzliche Rufbus komnt gar von ganz allein und muss während der Schlemmerwochen nicht gerufen werden.
Damit wird der ÖPNV selbst zum Komfortfaktor: Gäste können entspannt von Weingut zu Weingut reisen, ohne sich um die Rückfahrt kümmern zu müssen. Der Rheingau wird so nicht nur genussvoll, sondern auch unkompliziert erlebbar.
Vernetzt, nachhaltig, zukunftsorientiert
Die Schlemmerwochen stehen exemplarisch für die enge Zusammenarbeit von Tourismus, Weinbau, regionalen Produzenten und Mobilitätsanbietern in der Region. Sie zeigen, wie nachhaltiger Tourismus funktionieren kann – als Zusammenspiel von regionaler Qualität, innovativen Angeboten und intelligenter Mobilität.
Copyright Bild: Helge Döker
Ein Bericht von Sabine Nebel, RTKT vom 17.04.2026.
https://www.schlemmerwochen.de
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