So viel Einfluss nimmt das Ambiente auf ein Glas Wein

14.09.2021

Der beste Wein schmeckt nur halb so gut, wenn man ihn nicht genießt. Und ein wenig hängt der Genuss von Wein auch immer mit dem Ambiente zusammen, in dem er getrunken wird. Doch auch die Lagerung und die Wahl des richtigen Weinglases sind essentiell für das Geschmackserlebnis – Wein möchte genossen werden.

Das richtige Glas

Weinkenner wissen, wie wichtig die Wahl des Glases für den Weingenuss ist. Das richtige Glas zu erkennen, ist nicht ganz leicht. Doch hochwertige Weingläser wie auf www.belgusto.de/ tragen durch ihre Eigenschaften dazu bei, dass der Wein seinen vollen Geschmack entfalten kann. Diesen Effekt sollte man nicht unterschätzen, vor allem dann nicht, wenn man wirklich genießen möchte. Sieht ein Rotweinglas oder Weißweinglas dann auch noch gut aus, hat es sein Soll mehr als erfüllt. Selbstverständlich sind hochwertige Weingläser nicht ganz kostengünstig, doch für Weinliebhaber lohnt sich die Investition auf jeden Fall. Wer regelmäßig Gäste einlädt, sollte natürlich entsprechend viele Gläser zu Hause haben.

Zeit für den Weingenuss

Echte Weinkenner wissen, dass man sich für ein gutes Glas Zeit nehmen sollte – je hochwertiger der Wein, desto mehr Zeit. Man sollte ihn deshalb nicht zwischen Tür und Angel trinken, sondern ganz bewusst. Ob das nun begleitend zu einem feinen Essen geschieht oder abends auf der Terrasse spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass man sich auf den Wein konzentrieren und dabei abschalten kann. Ein guter Wein beinhaltet verschiedene Geschmacksaromen.

Rebsorte

Die Weinrebe sorgt für den individuellen Geschmack unterschiedlicher Weine. So wird ein Weißwein aus Gebieten mit moderaten Temperaturen meist eine leicht säuerliche Unternote tragen, während Weißweine aus tropisch-warmen Regionen süß bis exotisch schmecken können. Je intensiver man sich auf den Genuss fokussiert, desto leichter fällt einem die Einordnung und das Herausschmecken verschiedener Nuancen.
www.rheingau.de/wein/rebsorten

Andere Aromen

Neben den Aromen, die offensichtlich auf die Rebsorte und das Anbaugebiet schließen lassen, gibt es in Weinen aber noch andere Aromen. Diese sind dann auf den Herstellungsprozess sowie auf die Lagerung zurückzuführen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Lagerung von Rotwein in Barrique. Dadurch können im Wein süßliche, ledrige oder gar rauchige Aromen entstehen. Man spricht dabei von Röstaromen.

Geduld nach dem Öffnen

Dass Hektik beim Weintrinken nichts verloren hat, wurde nun bereits in verschiedenen Facetten beleuchtet. Doch auch beim Öffnen der Weinflasche sollte man dies beherzigen. Sollen sich die Aromen eines Weines vollständig entwickeln, empfiehlt es sich, den Wein vor dem Trinken zu dekantieren.
Dazu füllt man ihn in eine spezielle Karaffe, die dafür sorgt, dass sich der Bodensatz vom Wein löst. Dieses Verfahren lohnt sich vor allem bei Barrique-Weinen und bei jungen Weinen. Durch das Dekantieren sorgt man nämlich dafür, dass die Tannine sich schneller in den Wein integrieren – so wird der Geschmack runder und meist besser. Gleichzeitig führt man dem Wein im Dekanter Sauerstoff zu, was ihn auflockert und für einen höheren Genuss sorgt.

Weine, die würdevoll altern durften, sowie Weißweine müssen häufig gar nicht dekantiert werden. Dennoch sollte man nach dem Öffnen der Flasche einige Minuten verstreichen lassen, um ihre Dämpfe entweichen zu lassen. Diese könnten das Geschmackserlebnis beim Trinken beeinflussen, wenn sie in die Nase strömen.

Die passende Umgebung

Wein trinkt man nicht gegen den Durst. Deshalb sollte man auch keine Eile an den Tag legen, sondern sich bewusst auf das Erlebnis einlassen. In Restaurants geht das meist von selbst – man ordert ein feines Menü und dann am besten zu jedem Gang einen Wein, der den Geschmack des Essens perfekt komplementiert.

Doch auch zu Hause sollte man darauf achten, sich nicht von anderen Dingen ablenken zu lassen. Ein lauer Sommerabend auf der Terrasse oder auf dem Balkon eignet sich dafür hervorragend. Auch ein gutes Buch kann eine passende Atmosphäre bieten. Vor dem Fernseher geht der Genuss vielleicht ein wenig unter – außer man wählt ein Programm, dass das Thema Wein behandelt oder einen Film, der in Weingegenden spielt. Ein Weingut ist natürlich der ideale Ort, um Weine kennenzulernen. Inmitten von Weinreben verzaubert der Wein alle Sinne. Vielleicht kann man dort sogar an einer Weinprobe teilnehmen.
www.rheingau.de/weinproben

Bildquelle: pixabay.com/de/photos/wein-rotwein-glas-trinken-alkohol-541922

Ein Bericht von A.Y. vom 14.09.2021.

3

zurück zur Übersicht

 

Interessante Bücher zum Thema Rheingau und Wein:

  • Tod im Niederwald
  • Der wilde Duft des Todes
  • Freistaat Flaschenhals
  • Ein Riesling zum Abschied
  • Rother Wanderführer TAUNUS

Übersicht über alle Bücher