Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln
19.00 - 20.30 Uhr
Rathaus Rüdesheim
Großer Sitzungssaal
Markt 16
65385 Rüdesheim
Leitung
Leitung:
Dr. med. Gunter Seidel
Internist, Kardiologe
Cardiopraxis Rüdesheim
(Kardiologische Privatpraxis)
Hausärztliche BAG
Dres. K. Kurreck & G. Seidel
Grabenstraße 16 in Rüdesheim
Eintritt frei
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und betrifft in Deutschland rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen. Mindestens einer von drei Menschen in Europa entwickelt im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern. Für viele Betroffene bedeutet die Erkrankung nicht nur körperliche Einschränkungen, sondern auch große Verunsicherung. Denn bleibt Vorhofflimmern unerkannt, kann es schwerwiegende Folgen wie Schlaganfall haben. 20 bis 30 Prozent der ischämischen Schlaganfälle gehen auf Vorhofflimmern zurück. Auch eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kann sich infolge dieser Rhythmusstörung entwickeln. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko, an Demenz zu erkranken. „Vorhofflimmern ist eine ernstzunehmende Erkrankung – selbst dann, wenn sie zunächst kaum Beschwerden verursacht“, betont Herzspezialist Professor Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. „Die Gefahr besteht darin, dass Komplikationen oft erst spät erkannt werden.“ Typische Anzeichen sind Herzstolpern, ein unregelmäßiger und häufig schneller Puls, Atemnot oder ein Druckgefühl im Brustkorb. Besonders beim erstmaligen Auftreten erleben viele Patientinnen und Patienten diese Symptome als beängstigend. Für die Betroffenen ist es wichtig zu wissen, ob diese Rhythmusstörung behandelt werden muss und welche Therapiemöglichkeiten bestehen. Deshalb informiert die Herzstiftung in den bundesweiten Herzwochen 2026 (1.-30. November) „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ in zahlreichen Veranstaltungen sowie mit Broschüren, Podcasts und Video-Clips unter www.herzstiftung.de/herzwochen über Ursachen, Risikovorsorge sowie aktuelle Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten von Vorhofflimmern.
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