Sparkling Bubbles zu kulinarischen Hochgenüssen
24.03.2026
Menü mit den besten Deutschen Sekten ist beim Rheingau Gourmet und Wein Festival ein Renner/Breite Plattform für die heimischen Winzer
Hattenheim. (sf) Schon vor zehn Jahren kam der Chef des Rheingau Gourmet und Wein Festival, Hans Burkhard Ullrich, auf die glorreiche Idee, das vielfältige Programm rund um kulinarische Hochgenüsse um ein Menü zu erweitern, das fast ausschließlich von Sekt begleitet wird: „Wir bieten seit Jahren einen Dinnerabend mit den besten deutschen Spätburgundern, der immer binnen einer Stunde komplett ausverkauft ist. Schließlich kam mir der Gedanke, dass wir das ja auch mit den besten Sekten mal probieren können“. Damit landete er einen Volltreffer, denn seit der Premiere ist dieses Degustations-Dinner ein Renner. Auch bei der Neuauflage des Formats, nun als Abend der „Besten deutschen Sekte“ mit ausschließlich „Sparkling’s Best“ zum exquisiten siebengängigen Menü von Daniel Schimkowitsch und seinem Team waren alle restlos begeistert. Über 150 Liebhaber der „Bubbles“ im Glas waren aus ganz Deutschland angereist und erlebten im Hotel Kronenschlösschen an diesem Abend wieder ein ganz besonderes Highlight des diesjährigen Festivals.
Als Küchenchef für den Abend hatten die Gastgeber H.B. Ullrich und seine Tochter Johanna Ullrich den Sternekoch Daniel Schimkowitsch gewinnen können. Dessen Werdegang zum zwei Sterne-Koch-Star ist spektakulär: Nach seiner Ausbildung im Grand Hotel Sonnenbichl in Garmisch-Partenkirchen ging Schimkowitsch 2004 zum Burghotel Wernberg zu Christian Jürgens, der auch mit zwei Michelin-Sternen dekoriert ist. Mit Jürgens wechselte er im Juli 2008 zum Gourmetrestaurant „Überfahrt“ in Rottach-Egern. Fünfeinhalb Jahre arbeiteten die beiden im Team. Im Juli 2009 wurde Schimkowitsch Küchenchef im Restaurant Tramin in München, das 2012 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Im Januar 2014 wechselte er als Küchenchef zum „Ketschauer Hof“ in Deidesheim. Auch hier wurde sein Restaurant „L.A. Jordan“, benannt nach dem früheren Bürgermeister und Weingutsbesitzer Ludwig Andreas Jordan, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. 2023 erhielt es zwei Michelin-Sterne. „Seine französisch orientierte Küche ist mit asiatischen Aromen akzentuiert. Feingefühl für Aromen und spektakuläre Kreationen prägen seinen Kochstil“, stellte ihn Gastgeberin Johanna Ullrich zu Beginn des Abends vor und versprach nicht zu viel: Daniel Schimkowitsch erstaunte dann auch wirklich mit kulinarischen Höhenflügen, die selbst eingeschworene Gourmetpäpste unter den zahlreichen Gästen überzeugten. Schimkowitsch hatte ein sehr raffiniertes Menü in fünf Gängen parat, dazu ein verblüffendes Amuse mit Wan Tan vom Skipjack mit Habanero, Bärlauchblüte und Umamibrühe und einem zweiten Dessert mit Buchteln wie bei der Großmutter, raffiniert mit Champagner-Karamell Powidl und Vanillesauce serviert. Das Menü hatte er speziell auf die Sekte der besten deutschen Sekthäuser abgestimmt.
Denn die Inhaber von 20 Sekthäusern präsentieren persönlich ihren jeweiligen Lieblings-Sekt und die ganz wunderbaren, exklusiven Sekte entpuppten sich als hervorragende Essensbegleiter. So gab es von Bamberger einen 2019 Pinot Rosé brut nature PRESTIGE, von Drautz Able einen 2013 Spätburgunder & Schwarzriesling-Cuvée MC blanc extra brut, von Reichsrat von Buhl einen 2013 Pechstein Sekt brut und von Rebholz einen 2012 Pi No.® Sekt extra brut zum Hauptgericht „Verkohltes Rind mit Teriyaki und Perigord Trüffel. Zu den exzellenten Vorspeisen „Poltinger Reh und N25 Beari“, „Mr. Kaisergranat“ und „Stör confiert“ gab es unter anderem von Bassermann-Jordan einen 2018 PIERRE brut nature Chardonnay, von Braunewell einen 2020 TEUFELSPFAD Pinot Prestige, von Christmann & Kauffmann einen 2020 Gimmeldinger Biengarten brut nature, von Diel einen 2019 Riesling Réserve VDP.SEKT Prestige extra brut, von Carl Gunderloch einen 2020 Pinot Noir Brut nature, von Heid einen 2019 Pinot Sekt Melchisedec brut nature, von Höfflin einen 2020 Cuvéee Prestige brut nature, von Jülg einen 2020 Grande Cuvée brut VDP.SEKT, vom Karthäuserhof einen Karthäuserhof brut, von Krack einen 2021 Pinot extra brut und von Geltz-Zilliken einen 2018 Saarburger Rausch Riesling Sekt brut nature ins Glas.
Eine breite Plattform hatten aber auch die Rheingauer Sektmacher, die beim Dinner „Die besten deutschen Sekte“ mit herausragenden „Bubbles“ glänzten: Vom Wein- und Sektgut Barth kam ein BARTH Sekt 2019 Hattenheimer SCHÜTZENHAUS Riesling brut nature, Theresa Breuer vom Rüdesheimer Weingut Georg Breuer hatte einen 2019 GEORG BREUER brut mitgebracht und Familie Schönleber aus Mittelheim servierte einen F.B. Schönleber CREATION Riesling & Spätburgunder. Von Sebastian Kemmerer vom Johannisberger Sekthaus gab es eine Cuvée Thermidor brut nature und von Peter Weritz vom Weingut Künstler einen 2018 Hochheimer Stein Riesling Sekt brut nature. Das Dessert begleitete eine 1993 Erbacher Michelmark Riesling Beerenauslese vom Weingut Baron von Knyphausen.
Denn die Inhaber von 20 Sekthäusern präsentieren persönlich ihren jeweiligen Lieblings-Sekt und die ganz wunderbaren, exklusiven Sekte entpuppten sich als hervorragende Essensbegleiter. So gab es von Bamberger einen 2019 Pinot Rosé brut nature PRESTIGE, von Drautz Able einen 2013 Spätburgunder & Schwarzriesling-Cuvée MC blanc extra brut, von Reichsrat von Buhl einen 2013 Pechstein Sekt brut und von Rebholz einen 2012 Pi No.® Sekt extra brut zum Hauptgericht „Verkohltes Rind mit Teriyaki und Perigord Trüffel. Zu den exzellenten Vorspeisen „Poltinger Reh und N25 Beari“, „Mr. Kaisergranat“ und „Stör confiert“ gab es unter anderem von Bassermann-Jordan einen 2018 PIERRE brut nature Chardonnay, von Braunewell einen 2020 TEUFELSPFAD Pinot Prestige, von Christmann & Kauffmann einen 2020 Gimmeldinger Biengarten brut nature, von Diel einen 2019 Riesling Réserve VDP.SEKT Prestige extra brut, von Carl Gunderloch einen 2020 Pinot Noir Brut nature, von Heid einen 2019 Pinot Sekt Melchisedec brut nature, von Höfflin einen 2020 Cuvéee Prestige brut nature, von Jülg einen 2020 Grande Cuvée brut VDP.SEKT, vom Karthäuserhof einen Karthäuserhof brut, von Krack einen 2021 Pinot extra brut und von Geltz-Zilliken einen 2018 Saarburger Rausch Riesling Sekt brut nature ins Glas.
Eine breite Plattform hatten aber auch die Rheingauer Sektmacher, die beim Dinner „Die besten deutschen Sekte“ mit herausragenden „Bubbles“ glänzten: Vom Wein- und Sektgut Barth kam ein BARTH Sekt 2019 Hattenheimer SCHÜTZENHAUS Riesling brut nature, Theresa Breuer vom Rüdesheimer Weingut Georg Breuer hatte einen 2019 GEORG BREUER brut mitgebracht und Familie Schönleber aus Mittelheim servierte einen F.B. Schönleber CREATION Riesling & Spätburgunder. Von Sebastian Kemmerer vom Johannisberger Sekthaus gab es eine Cuvée Thermidor brut nature und von Peter Weritz vom Weingut Künstler einen 2018 Hochheimer Stein Riesling Sekt brut nature. Das Dessert begleitete eine 1993 Erbacher Michelmark Riesling Beerenauslese vom Weingut Baron von Knyphausen.
Das beeindruckte auch die souveräne und charmante Moderatorin des Abends, Katharina Höfling. Locker im Gastgeber-Ton ging sie darauf ein, bei wie vielen großen und kleinen Festen und auch bei welch ganz alltäglichen Gelegenheiten ein Glas guter Winzersekt schmeckt. Weil dies so viele sind, seien die Deutschen auch ungeschlagen seit Jahrzehnten weltweit Rekordhalter beim Sekttrinken. „Über drei Liter pro Kopf und Jahr“ seien es statistisch gesehen, doch das würde bei ihr nicht mal im Monat reichen und auch die Reaktion des Publikums zeigte, dass hier der Sektkonsum wohl höher liegt. Sehr unterhaltsam entlockte Katharina Höfling zwischen den einzelnen Gängen den Sektmachern viele Geheimnisse und Anekdoten rund um ihren prickelnden Rebensaft. Und nicht nur Katharina Höfling war begeistert von den Winzersekten, die sich durchaus mit französischen Champagnern vergleichen lassen konnten und eben auch wunderbare Essenbegleiter sind.
Das bewies das festliche Dinner dann auch im Praxistest: Daniel Schimkowitsch hatte wahre Geschmacksexplosionen auf die Teller gebracht, die sich zum Sekt erst richtig offenbarten. Traumhaft vom Spitzenkoch in Szene gesetzt waren alle sieben Gänge bis hin zum Dessert „Kankitsurui“ mit Zitrone, Pomelo, Mascarpone und Riesling. Blieb dem begeisterten Publikum zum Schluss nur noch, den Akteuren des genussreichen Abends mit großem Beifall für die Genüsse im Glas und auf dem Teller zu danken. „Ein großartiger Abend, der alle Sinne angesprochen hat“, resümierten zwei junge Ehepaare aus Frankfurt. Zusammen mit kulinarischen Freunden am großen Tisch im Rheinsaal hatten sie „Die besten deutschen Sparkling’s“ und das Diner, das Kochstar Schimkowitsch zu einem großen Ganzen zusammengefügt hatte, sehr genossen.
Ein Bericht von Sabine FLadung vom 24.03.2026.
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