Ausstellungseröffnung "Von Menschen, Tieren und Natur"

Eine Künstlergruppe des Facettenwerks stellt ihre Kunstwerke unter dem Titel "Von Menschen, Tieren und Natur" noch bis zum 31.12.2024 im Bürgerzentrum Oestrich-Winkel aus. Eintritt frei.

Der Eintritt ist frei. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder kommt der Gruppe direkt zugute. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Bürgerzentrums zu sehen, Montag bis Donnerstag von 08.00 bis 18.00 Uhr, Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr, Samstag von 09.00 bis 12.00 Uhr.

Gemeinsam ist den sehr vielfältigen, teils konkreten, teils abstrakten Arbeiten, dass sie alle von Menschen mit Behinderung geschaffen wurden, die in der Betriebsstätte in Oestrich-Winkel arbeiten. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Bürgerzentrums besucht werden: Montag bis Donnerstag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Samstag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Viel Anerkennung
Zwölf der insgesamt 104 Beschäftigten und BesucherInnen haben sich vor zwei Jahren zu einer Gruppe zusammengefunden, um zu malen. Angeleitet werden sie dabei zweimal pro Woche von Ann Besier. Die Künstlerin und Kunsttherapeutin aus dem Rheingau begleitet und unterstützt die Gruppenmitglieder dabei, ihr kreatives Potenzial zu entdecken und zu entwickeln. Gestärkt durch die positive Resonanz und Anerkennung, die viele Betrachter diesen besonderen Bildern zollen, entstand die Idee, die Arbeiten durch eine Ausstellung öffentlich zu machen. Der Erste Stadtrat Björn Sommer freute sich bei der Vernissage: „Inklusion sollte gelebt werden und das ist hier der Fall. Die Künstlerinnen und Künstler sind Teil der Gemeinschaft, die Oestrich-Winkel ausmacht, und ich bedanke mich dafür, dass sie die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens in unserem Bürgerzentrum ausstellen.“

„Art Brut“ oder „Outsider Art“
Eine Kunstausstellung von Menschen mit (geistigen) Einschränkungen ist auch heute noch etwas Besonderes. Oftmals sind die Maltechniken und Herangehensweisen unorthodoxer und freier in der Gestaltung. Bekannt als „Art Brut“ oder „Outsider Art“ berühren die autodidaktischen Werke ihr Gegenüber durch unkonventionelle Sichtweisen und eine große Direktheit, die sich dem Betrachtenden ohne Umwege mitteilt. Dies ist ganz im Sinne der Künstlerinnen und Künstler, die ihre Arbeiten zur Diskussion stellen möchten – in all ihrer Vielfalt, Leidenschaft und zudem künstlerisch anspruchsvoll.

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