Brahms-Wanderung

Auf den Spuren eines Musikgenies und Naturfreundes. Wald- und Wiesenidylle als Geburtsort der weltberühmten ,,Wiesbadener Sinfonie”.

Im späten 19. Jahrhundert zog es nicht nur den Hoch- und Geldadel nach Wiesbaden, sondern auch berühmte Künstler, wie den Komponisten Johannes Brahms. Im Sommer 1883 vollendete er hier, in klassischer Halbhöhenlage, in der heutigen Schönen Aussicht, die 3. Sinfonie in F-Dur, die er seine "Wiesbadener Sinfonie" nannte.

Der Komponist Johannes Brahms liebte die Natur und machte gern Ausflüge in die Umgebung Wiesbadens. Von seinem Sommerquartier in der heutigen Schönen Aussicht, wo er 1883 seine "Wiesbadener Sinfonie" schrieb, waren es nur wenige Schritte in die Wiesengründe und Wälder rund um die Bäderstadt.

Den Komponisten Johannes Brahms, der als gebürtiger Hamburger eigentlich ein Stadtmensch war, zog es im Sommer 1883 immer wieder in die Landschaft rund um Wiesbaden. Auf langen Spaziergängen, die ihn auf den Neroberg und in die Taunustäler führten, suchte er Erholung von der Arbeit und Inspiration für sein Werk.

Der Tagesablauf des Komponisten Johannes Brahms folgte auch in Wiesbaden einer festen Ordnung: Vormittags saß er am Schreibtisch und komponierte, nachmittags machte er Spaziergänge in die Umgebung, abends musizierte er im Freundeskreis.

Im Sommer 1883 schuf Johannes Brahms in seinem Wiesbadener Quartier, nicht weit vom Neroberg, seine 3. Sinfonie, die er die "Wiesbadener Sinfonie" nannte. Seine Freundin, die Pianistin Clara Schumann, kam ins Schwärmen: "Wie ist man von Anfang bis zu Ende umfangen von dem geheimnisvollen Zauber des Waldlebens!…ich möchte die Sinfonie eine Waldidylle nennen."

Treffpunkt: 65193 Wiesbaden, Schönen Aussicht Nr. 7, Brahms Villa
Beginn / Dauer/Länge: 14:00 Uhr / ca. 3,5 h / ca. 10,0 km
Preis: ab 15,30 € / Erwachsene: 18€ / Kinder 6-12 Jahre: 5€
Anmeldeschluss: bis zum Vortag

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