Blut-Storchschnabel oder Erdrauch? Auf botanischer Entdeckungsreise im Trockenbiotop des Mittelrheintals

Entdecken Sie Pflanzen, die CO2 speichern, die sich gegen Hitze schützen und andere, die zum Aufstieg der Tuchfärberei bis 1900 führten.

Mit dem Botanik-Experten des NABU-Rheingau in eine höchst interessante, spezifische Pflanzenwelt unterwegs.

Auf botanischer Entdeckungsreise im Trockenbiotop des Mittelrheintals: Entdecken Sie Pflanzen, die Wasser und CO2 speichern, Pflanzen, die sich gegen Hitze schützen und wiederum andere Pflanzen, die zum Aufstieg der Tuchfärberei bis 1900 führten.

Tourendetails
Dauer: ca. 3,5 h
Länge: ca. 5,3 km
Treffpunkt: 65391 Lorch, Talweg 2, Weingut König
Anmeldeschluss: bis zum Vortag
Beitrag: Erwachsene: €24 | Kinder 6-12 Jahre: €8
Kategorie: Botanische Exkursion
Termine: SO, 06.06. um 10:30 Uhr | SO, 04.07. um 10:30 Uhr

Über die botanische Entdeckungsreise
Im Steillagenweinbau des Mittelrheintals wurden seit dem 11. Jahrhundert Trockenmauern aus Naturstein ohne den Einsatz von Mörtel errichtet. Die kulturhistorisch wertvollen Bauwerke prägen die alte Kulturlandschaft und wirken sich positiv auf das Mikroklima aus.

Magerrasen, Trockenmauern, Felsspalten, Weinberge, Schutthalden und Steinbrüche bieten als Trockenbiotop den Lebensraum für viele wertvolle und wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten.
Gemeinsam mit einem Botanik-Experten des NABU-Rheingau lernen wir die höchst interessante, spezifische Pflanzenwelt kennen – nicht nur biologisch wertvolle Gehölze wie den französischen Ahorn oder die Felsenkirsche. Hat der Blut-Storchschnabel zum Beispiel etwas mit unserem Blut zu tun? Raucht auf unserer Tour allerorten die Erde oder was hat es mit Erdrauch auf sich? Entdecken Sie Pflanzen, die Wasser und CO2 speichern, Pflanzen, die sich gegen Hitze schützen und wiederum andere Pflanzen, die zum Aufstieg der Tuchfärberei bis 1900 führten.

Darüber hinaus bekommen Sie von uns zu dieser Tour eine Übersicht der lokalen wärmeliebenden Tierarten an die Hand – zum Selbstentdecken. Testen Sie sich, wie gut Sie im Tiere erkennen sind: springt vor Ihnen ein kleines, unbekanntes Tier ähnlich einer Heuschrecke auf? Flattert Ihnen ein olivgrüner Schmetterling um die Ohren? Dann schauen Sie nach und überlegen, welche Eigenschaft zu den sonderbaren Tierbezeichnungen geführt haben kann.

Entdecken Sie eine Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die es in dieser Form fast nur in diesem regionalen Trockenbiotop gibt.

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