Ausgesperrt aus der Ferienunterkunft - Wer übernimmt die Kosten?

05.07.2018

Hotelzimmer
Hotelzimmer

Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die beschaulichen Weinberge kann es passieren. Die Tür fällt ins Schloss, doch der so wichtige Türöffner liegt noch immer auf der Innenseite. Doch was ist in dieser Lage zu tun, um sich möglichst kostengünstig daraus befreien zu können? Wir haben einige Szenarien genauer unter die Lupe genommen.

Die Türöffnung im Hotel

Der Rheingau ist längst für die beschaulichen Hotels bekannt, die sich in der Region immer wieder finden lassen. So ist es kaum verwunderlich, dass sich diese in den vergangenen Jahren zu einem regen Anziehungspunkt für Touristen aus vielen Ländern entwickelt haben. Fällt die Tür des eigenen Zimmers einmal ungewollt ins Schloss, so mag im ersten Moment etwas Panik aufsteigen. Doch diese ist in einem normalen Hotel unbegründet.

Dies liegt daran, dass die Verantwortlichen stets über einen zweiten Schlüssel oder eine zweite Chipkarte verfügen. Ansonsten wäre es schließlich schon für die Putzfrau nicht möglich, die Reinigung der Zimmer während des Tages voranzutreiben. Im Hotel sollten aus diesem Grund keine Schwierigkeiten oder gar Kosten entstehen.

Schwierigkeiten im Ferienhaus

Wer sich im Rheingau www.rheingau.de/wein/rheingau für ein Ferienhaus entscheidet, genießt in der Regel das größere Maß an Autonomie. Nun ist es möglich, wie in den eigenen vier Wänden zu wohnen und die Zeit gänzlich zu genießen. Damit geht jedoch auch eine Verantwortung einher. Hier richten sich die Vermieter in der Regel nach dem Recht einer Langzeit-Vermietung www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/102184-hat-der-vermieter-das-recht-die-ersatzschluessel-zu-behalten. Dies bedeutet, dass alle Schlüssel an die Besucher ausgehändigt werden. Bleiben diese in der Wohnung zurück, so ist direkt externe Hilfe erforderlich.

Nun ist zunächst die Rücksprache mit dem eigenen Vermieter angebracht. Vielleicht hat dieser eine Idee, wie eine Befreiung aus der Situation möglich ist. Ansonsten helfen regionale Schlüsseldienste, die zum Beispiel unter notprofi.de/schluesseldienst/oestrich-winkel/ zu finden sind. Die kurze Anfahrt trägt einerseits dazu bei, dass der Helfer in der Not zügig vor Ort ist. Andererseits verkürzen sich die Kosten, die mit der Anfahrt verbunden sind.

Der Vermieter im Ferienhaus ist nun nicht dazu verpflichtet, die Rechnung zu übernehmen. Anbieter mit hoher Kulanz werden sich jedoch zu diesem Schritt entscheiden. Dies geschieht vor allem durch den Wunsch, die Gäste ein weiteres Mal im Rheingau begrüßen zu können.

Die richtige Prävention

Auch auf Reisen ist es möglich, dieses Szenario unwahrscheinlicher zu machen. So ist es ratsam, sich möglichst schnell einzuprägen, die Befindlichkeit des Schlüssels vor dem Verlassen des Zimmers zu überprüfen. Leicht fällt dies in Kombination mit Schlüsselanhängern der alten Art, die meist sehr groß gehalten wurden. Diese lassen sich bei einem leichten Griff an die Hosentasche spüren.

Etwas schwerer wird es bei den modernen Arten der Türöffnung, die häufig auf kleine Chipkarten setzen. Haptisch lassen sich diese praktisch nicht wahrnehmen. Aus diesem Grund ist es ratsam, diese erst gar nicht aus dem eigenen Geldbeutel zu nehmen. Schließlich neigen wir dazu, uns deutlich häufiger zu vergewissern, ob wir genügend Geld für den nächsten Ausflug eingesteckt haben. Wichtig ist darüber hinaus, sich im Fall der Fälle nicht zu sehr vom unschönen Vorfall bedrücken zu lassen. Angebracht ist es stattdessen, sich weiterhin mit den Schönheiten vor Ort vertraut zu machen und die Zeit in der Region gänzlich zu genießen.

Ein Bericht von P.T. vom 05.07.2018.

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