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Winkeler Hasensprung

Winkeler Hasensprung

Feldhasen findet man immer wieder mal gerne in den Weinlagen des Rheingaus, im Hasensprung muss es einst besonders viele gegeben haben, denn die fruchtbaren Tiere gaben der ebenso fruchtbaren Weinlage ihren Namen. Der Hasensprung beginnt am östlichen Ortsausgang von Johannisberg im Tal des Ansbaches bis hin zum Schloss Vollrads.

Und die südlich bis südöstlich ausgerichtete 97 Hektar große Hanglage hat wahrlich vielschichtige Böden mit tiefgründigen Lössen, aber auch flachgründigem Kies- und Lösslehmböden zu bieten. Im oberen Teil des Hasensprungs sorgen Westwinde und die abends ins Tal ziehende Kaltluft für gesunde Trauben, die tagsüber viel Sonne tanken konnten.

Die Weine aus dem Hasensprung danken diese unterschiedlichen Kleinklimata und gute Bodenbeschaffenheit mit Weinen, die durch besondere Fruchtigkeit und elegante Säure geprägt sind.

Auch Goethe schätze vor allem den legendären 1811er Winkler Hasensprung des Brentanoschen Weinguts sehr. Dieser Wein soll ihn beim Dichten inspiriert haben. Im „Diwan“ mahnt er den Schenken auf seine Weise:

"Setze mir nicht, du Grobian,
mir den Krug nicht so derb vor die Nase!
Wer mir den Wein bringt, sehe mich freundlich an,
sonst trübt sich der Eilfer im Glase."

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