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Kiedricher Gräfenberg

Über den Gräfenberg mit Blick auf Kiedrich

Schon Ende des 12. Jahrhunderts wurde der Gräfenberg als Berg des Rheingrafen, „mons Rhingravii", urkundlich erwähnt und 1258 dann als „Grevenberg" bezeichnet. Die nach Südwesten ausgerichtete Hanglage hat bis zu 50 Prozent Steigung und gehört als Ausläufer des Taunusgebirges zu den Höhen-Spitzenlagen des Rheingaus. Die gute Durchlüftung durch die Taunuswinde sorgt für eine lange Reife der Trauben am Stock. Mittel- bis tiefgründige Böden mit steinigen Flächen aus Phyllitböden und Lössbeimengungen sorgen für sehr gute Wasserversorgung. Das lässt feine und elegante Rieslinge wachsen und auch edelsüße Spitzenweine gedeihen hier, wie ein Wein aus dem Gräfenberg belegt, der 1906 den ersten Weltpreis errang.

Weinlagen in Kiedrich

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