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Rheingau ist Riesling - Riesling ist Rheingau

Rebsorten:

  • Riesling 78 %
  • Spätburgunder 12 %
  • Sonstige 9 %

Riesling

Rieslingrebe

Verbreitung: In Deutschland die neben Müller-Thurgau am weitesten verbreitete Rebsorte, vor allem an Mosel-Saar-Ruwer, in der Pfalz, im Rheingau, am Mittelrhein und an der Hessischen Bergstraße. Stammt wahrscheinlich von einer Wildrebe am Oberrhein ab. Bereits vor 1500 urkundlich erwähnt. Riesling reift sehr spät und stellt daher hohe Anforderungen an die Lage. In ihrer Lagerfähigkeit sind Rieslinge unübertroffen. Farbe: blaß mit Grünstich bis goldgelb, Aromen: Apfel, Grapefruit, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Ananas, Mango, Kräuter. Geschmack: Riesling zählt zu den Rebsorten mit den wohl vielfältigsten Aromen und liefert eine ganze Palette einheimischer und exotischer Früchte, Kräuter, rassige Säure, leichter bis kräftiger Körper, Essen: zarter Seefisch, Süßwasserfisch, Schalentiere, Kalb, Geflügel, Spargel, Frischkäse, schwerere Weine auch zu Enten- oder Gänsebraten, Edelsüß als Aperitif oder zum Dessert.

Spätburgunder

Spätburgunder

in Frankreich Pinot Noir. Stammt vermutlich von einer burgundischen Wildrebe ab. Verbreitung: Hauptanbaugebiet ist Burgund. In Deutschland vor allem an der Ahr, in Baden, im Rheingau (v.a. Assmannshausen) und in der Pfalz. Die Sorte braucht im gemäßigten Klima Zeit zur Reife, bringt jedoch in guten Jahren herausragende Weine mit Kraft und Fülle hervor. Besitzt eine große Lagerfähigkeit. Farbe: ziegel- bis tiefrot. Aromen: Brombeere, Waldbeere, Himbeere, Kirsche, Rauch, Leder; Geschmack: samtig, mit feiner Säure und gehaltvollem Körper. Essen: Braten von Wild und Rind, würziger, fettarmer Käse.

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