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Johannisberger Weinwanderweg

Johannisberg

Auf etwa sieben Kilometer bietet diese Wanderung eine Übersicht über den Weinbau in Johannisberg. 18 Schrifttafeln erläutern die Namen der einzelnen Lagen, informierten über Bewirtschaftungsformen, stellen berühmte Bauwerke vor und zitieren berühmte literarischer Besucher des Johannisbergs. Rund drei Stunden dauert der Weinwanderweg der Johannisberger Weinkritik, wenn man alle Infotafeln auch lesen will. Los geht es am Denkmal des Spätlesereiters im Schloss Johannisberg und von hier entlang der Schlossallee zur Straße „Am Erntebringer“. Links führt der Weg zur historischen Kelter und wieder links geht es auf der „Kanzler Metternich-Straße“ weiter. Gegenüber der Straße „Im Flecken“ führt halblinks ein asphaltierter Wirtschaftsweg geradeaus, dann abwärts im weiten Bogen um den Johannisberg herum und im Tal auf einen Querweg. Wenige Meter links davon steht die „Christus in der Kelter“ - Kapelle.

Christus in der Kelter Kapelle
Christus in der Kelter Kapelle

Von hier führt die Route auf dem Querweg zur Einmündung zurück und weiter bis in den Johannisberger Ortsteil „Grund“ und zum Denkmal der Weinleserin an der Hauptstraße. Rechts leicht ansteigend geht es zum Kloster und hier ab von der Straße geradeaus an der Klosterpforte vorbei zur Straße „Im Sand“ bergauf. An der Straßengabelung geht es erst links, dann gleich wieder nach links in die Weinbergsgemarkung „Hölle“, deren Namen sich von „Helde“ also „Abhang“, ableitet. Im weiten Bogen geht es oberhalb des Klosters und später über dem Elsterbachtal um den Hansenberg herum. In Höhe der Weihermühle führt der Weg wieder bergan auf den Rheingauer-Riesling-Pfad, dem man rechts hinauf folgt, um gleich wieder nach links abzubiegen. In einer S-Kurve gelangt man hier zum Aussichtstempel der Flurbereinigung. Danach geht die Route in die Nähe von Schloss Hansenberg, das um das Jahr 1871 gebaut wurde, 1962 in öffentlichen Besitz gelang und heute ein Internat für Hochbegabte beherbergt. An einer Mauer kurz vor dem Weinbergstraßenknick geht es nach rechts ab, kurze Zeit später dann wieder nach links und unterhalb des Schloss Hansenberg zur Burg Schwarzenstein. Die wurde 1874 vom Weinhändler Peter Arnold Mumm im Stil einer Ruine erbaut und ist heute ein edles Restaurant mit Hotel. Auf der Hauptstraße geht es an der Burg vorbei rund 100 Meter bergab und beim ersten Wirtschaftsweg links. Nach etwa 200 Metern erreicht man einen Querweg, auf dem man rechts einbiegt und bis wir zur Straße „Im Vogelsang“ entlang geht. Entlang der Baugrenze geht es weiter nach links zum Ortseingang Johannisberg. Jenseits der Straße führt die Route auf einem asphaltierten Weg mit der Markierung des „gelben Weinrömers“ leicht bergab Richtung Rheintal. Bevor der Wirtschaftsweg in eine unbefestigten Hohlweg übergeht, biegt man nach rechts auf den asphaltierten Querweg ein und hält nun direkt auf den Schlosspark zu, am Aussichtspunkt ins Rheintal vorbei zurück zur Kirche und zum Schlosshof.

Schloss Hansenberg
Schloss Hansenberg

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