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Durchs Höllental zum Niederwalddenkmal

Das Niederwalddenkmal

Deutsche Geschichte, legendäre Schlösser und Burgen und eine märchenhafte Landschaft erlebt man bei einer Wanderung durch das Assmannshäuser Höllental zum Niederwalddenkmal. In Assmannshausen, wo sich einst Dichter wie Freiligrath, Rosegger, Scheffel und Geibel wohl fühlten, geht die Wanderung los, man kann hierher mit dem Auto, mit der Bahn oder mit dem Schiff anreisen. Durch die Ortsmitte und über die Bahngleise geht es bergauf in die Niederwaldstraße zur Pfarrkirche Heiligkreuz und der „Alten Bauernschänke", wo sich die Straße gabelt. Hier heißt es, sich nach links Richtung Aulhausen zu wenden. Das Symbol „gelbes Weinglas auf grünem Grund“, das den Rheingau-Riesling-Pfad kennzeichnet, führt den Wanderer bergauf zum „Fußweg Aulhausen". Hinter zwei Unterführungen und dem Staatsweingut Assmannshausen geht es wieder links zunächst leicht abwärts in ein anmutiges Tal mit einem plätschernden Bach. Von hier geht es immer geradeaus nach Aulhausen hinauf. Dort angekommen, vorbei an der Kirche und dem Gasthof „Zur Linde" führt direkt gegenüber an einem überdachten, hübschen Ruheplatz der steile Fußweg zum Niederwalddenkmal direkt in den Wald. Viele Hinweisschilder führen über das Jagdschloß Niederwald hin zu dem mächtigen Denkmal, das an die Reichsgründung 1871 erinnert. Die riesige Germania mit ihrem sieben Meter langen Schwert wird flankiert von zwei Engeln als Sinnbild für Krieg und Frieden. Auf einem Relief in der Mitte des wuchtigen Sockels sind Kaiser Wilhelm I., Bismarck, Landesfürsten, Heerführer und Soldaten lebensgroß abgebildet.

Viel beeindruckender ist aber der Rundblick hinab auf den Rhein mit seinen vielen Inseln. Hier ist der Mäuseturm zu sehen, die Burgruine Ehrenfels, die Stadt Rüdesheim und Bingen auf der anderen Rheinseite mit seiner Burg Klopp, dem Rochusberg mit der gleichnamigen Kapelle und vieles mehr.

Blcik auf Bingen am Rhein

Nach dem ausgiebigen Schauen und Staunen vom Denkmal geht der Weg nach rechts zum 100 Meter entfernten Ruheplatz „Binger Blick" und dann wieder etwas weiter rechts unten, noch oberhalb der Weinberge, in einem Rechtsbogen Richtung Assmannshausen wieder auf dem Rheingauer Rieslingpfad in die steilen Hänge der Weinberge zur Ruine der ehemaligen Zollburg Ehrenfels. In den Reblagen des Frankenthals angekommen, sind dann schon die ersten Häuser von Assmannshausen zu sehen und der rund neun Kilometer lange Rundweg endet wieder in der Dorfmitte.

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