VDP Rheingau - Die Prädikatsweingüter

Wie wird ein Wein ersteigert?

Die Teilnahme an den Weinversteigerungen im Rheingau steht allen Weininteressierten offen. Wer rechtzeitig eine Karte erwirbt, darf sich einem exklusiven Kreis von Weinliebhabern zugehörig fühlen, wird an einer hochkarätigen Weinprobe teilhaben und kann Weine ersteigern, die nur an diesem Tag zum Verkauf gelangen. Dabei erlaubt das breit gefächerte Angebot einer Auktion, unterschiedliche Ansprüche zu erfüllen: einen ausgereiften Trinkwein für den privaten Bedarf, seltene Weine für die Raritätenkarte eines Restaurants oder Weinhändlers, die passende Jahrgangsflasche für ein besonderes Jubiläum.

Bei einer Vorprobe am Morgen des Versteigerungstages haben kaufwillige Interessenten Gelegenheit, sich von fachkundigen Weinkommissionären und den anwesenden Erzeugern beraten zulassen.

Während der Versteigerung am Nachmittag werden alle Weine - außer den Unikaten - nochmals zur Probe ausgeschenkt, so daß dieser Tag auch für nicht kaufinteressierte Weinliebhaber ein einzigartiges Erlebnis ist.

Wer steigern möchte, wendet sich mit seinem Steigauftrag vor oder noch während der Versteigerung an einen der Weinkommissionäre, die an besonders gekennzeichneten Tischen in der Nähe des Auktionators sitzen. Der Kommissionär dient als Mittler zwischen Käufer und Weinerzeuger und bürgt für die ordnungsgemäße Abwicklung des Auftrages. Er ersteigert im Auftrag des Käufers die gewünschte Flaschenzahl eines Weines, sofern das ihm gesteckte Preislimit beim Zuschlag des Auktionators nicht überschritten ist. Die Losgröße eines ausgebotenen Weines und die Anzahl der Steiginteressenten ist dabei entscheidend für die Preisbildung.