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Itzstein'sches Gutshaus

Itzstein'sches Gutshaus

Neben der ehemaligen "Kartaus" befindet sich in der Niederwaldstraße 7 in Hallgarten das bedeutendeste Baudenkmal der deutschen Demokratiebewegung des 19. Jahrhunderts, das ehemalige von Itzstein´sche Gutshaus. Hier fanden von 1832 bis 1847 geheime Parlamentarierkonferenzen statt, die als Vorstufe des ersten deutschen Nationalparlamentes von Frankfurt (1848/49) angesehen werden können. Dem von Johann Adam von Itzstein (1775-1855) organisierten "Hallgartener Kreis" gehörten z.B. Robert Blum, Johann Jakoby, Friedrich Hecker, Fr. Daniel Bassermann, Heinrich v. Gagern, Hoffmann von Fallersleben und Rudolf von Gottschall an.

Im 17. Jahrhundert gehörte das Anwesen der Mainzer Familie Hardy. Zwischen 1820 und 1830 wurden alle Gutsgebäude von Peter von Itzstein neu errichtet. 1875 geriet das Weingut in den Besitz des Fürstengeschlechtes Löwenstein- Wertheim- Rosenberg.

Nachdem das Weingut fast 20 Jahre lang an das nahegelegene Schloss Vollrads verpachtet war, wird es seit 1997 wieder in Eigenbewirtschaftung geführt.

Das Gutshaus ist heute in Privatbesitz.

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