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Pfingstmühle

Die Mühlen am Pfingstbach im Gottesthal

Pfingstmühle

Besitzer der meisten Mühlen an den Bächen im Rheingau waren fast immer die Klöster oder dort ansässige Adelherren, so gehörte die Pfingstmühle in Oestrich, damals als „Untere Mühle“ zum Schloss Vollrads. Durch die Verpachtung der Mühle verschafften sich die Grafen Greiffenclau wie alle Adelsfamilien zusätzliche Einkünfte. Die Pfingstmühle war eine Getreidemühle, über deren genaue Historie den heutigen Besitzern nur wenig bekannt ist. Ein Sandstein über dem Türsturz des ältesten Gebäudes zeigt die Zahl 1579, ein Wappenfenster an der Rückseite des Gebäudes zeigt das Wappen von Greiffenclau-Vollrads und das Wappen von Hattstein. Die Familie Holz, die heute auf der Mühle lebt und Landwirtschaft betreibt, wohnt hier in zweiter Generation. Die Eltern der heutigen Besitzerin hatten die völlig verfallenen Mühlengebäude 1932 bezogen und wieder aufgebaut. Erst seit 1973 ist die Pfingstmühle an das Stromnetz angeschlossen worden.

Die Mühlen am Pfingstbach im Gottesthal (Oestrich)

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