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Ruine Nollig bei Lorch

Ruine Nollig bei Lorch

Die Ruine Nollig wurde auf dem die Stadt Lorch überragenden Bergrücken mit dem Namen "Wachtenberg" als Teil der Stadtmauer errichtet. Die geringe Ausdehnung der Ruine Nollig deutet nicht auf eine Burg im Sinne eines Sitzes eines Rittergeschlechtes hin - sie gehörte den "Edlen von Lorch". Die Ruine Nollig sollte auch baulich in die Stadtbefestigung von Lorch am Rhein einbezogen werden. Eine Verzahnung am rechten Eckturm der Ruine Nollig hatte den Zweck des Anschlusses einer Mauer das Tal hinunter bis an das Weiselberger Tor der Stadt Lorch. Dann wäre die Schwäche auf dieser Seite beseitigt gewesen. Der Bau der Mauer kam wohl aus Geldmangel nicht zur Ausführung. Die Erbauung der Ruine Nollig an der Wispermündung erfolgte vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert.
Man steigt über die "Teufelsleiter" zur Ruine Nollig hinauf, die aber für Leben und Seligkeit des Reisenden keine Gefahr bietet. Es knüpft sich nur eben eine Sage an diesen Burgweg, den ein junger Ritter einst zu Pferde hinauf gemacht haben soll, um sich seine Braut zu holen.

Ruine Nollig bei Lorch

Kommentare

  • am 12.09.2008 um 11:23 Uhr

    von Volker Schnaus-Link-Hessing

    Armbrustbolzen,Rüstungsteile, Keramiken, Silber- und Bronzeteile und mehrere Ringe gefunden. Wir suchen weiter.

  • am 19.06.2008 um 15:45 Uhr

    von Frank Förster

    Etwas mühsam da hoch zu laufen, aber der Blick ins Rheintal und auf Lorch lohnt sich.

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