Ruine Nollig bei Lorch

Die Ruine Nollig wurde auf dem die Stadt Lorch überragenden Bergrücken mit dem Namen
"Wachtenberg" als Teil der Stadtmauer errichtet. Die geringe Ausdehnung der
Ruine Nollig deutet nicht auf eine Burg im Sinne eines Sitzes eines Rittergeschlechtes
hin - sie gehörte den "Edlen von Lorch". Die Ruine Nollig sollte auch baulich
in die Stadtbefestigung von Lorch am Rhein einbezogen werden. Eine Verzahnung
am rechten Eckturm der Ruine Nollig hatte den Zweck des Anschlusses einer Mauer
das Tal hinunter bis an das Weiselberger Tor der Stadt Lorch. Dann wäre die
Schwäche auf dieser Seite beseitigt gewesen. Der Bau der Mauer kam wohl aus
Geldmangel nicht zur Ausführung. Die Erbauung der Ruine Nollig an der Wispermündung
erfolgte vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert.
Man steigt über die "Teufelsleiter" zur Ruine Nollig hinauf, die aber
für Leben und Seligkeit des Reisenden keine Gefahr bietet. Es knüpft
sich nur eben eine Sage an diesen Burgweg, den ein junger Ritter einst
zu Pferde hinauf gemacht haben soll, um sich seine Braut zu holen.




Kommentare
von Volker Schnaus-Link-Hessing
Armbrustbolzen,Rüstungsteile, Keramiken, Silber- und Bronzeteile und mehrere Ringe gefunden. Wir suchen weiter.
von Frank Förster
Etwas mühsam da hoch zu laufen, aber der Blick ins Rheintal und auf Lorch lohnt sich.